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Berichte und Bilder

15.01.  Auftaktwanderung mit Schorsch zu die Kahler

08.04. Reinigungsaktion Staffelberg

17.01.  Winterwanderung Weißes Kreuz

14.02.  Auftaktwanderung Kulch

13.03.  Wanderung rund um Kümmel

19.03.  Reinigungsaktion Staffelberg

10.04.  Osterbrunnenwanderung

30.04.  Arbeitsdienst Oberküps

05.05.  Himmelfahrtstag

04.06.-05.06.  Familientour Hochries

26.06.  Wanderung um Lauenstein

01.07.-03.07.  Bergtour Neue Traunsteiner Hütte

10.07.  Wanderung Heunischenburg

16.07.  Kletterkurs

23.07.  Eistour Weissensee

25.08.-28.08.  Bergtour Niedersachsenhaus

03.09.  Arbeitsdienst

04.09.  Hüttengeburtstag

01.10.-03.10.  Wandern im Bayerischen Wald - Arber - Osser

22.11.  Abschlusswanderung

13. -14.06.2014 Familientour auf den Herzogstand

 

08. -10.08.2014  Riesenfernergruppe

28. -31.08.2014  Bergtouren im Sarntal

23.11.2014  Abschlußwanderung

 

09. -19.05.2013  Jakobusweg

02 .06.2013  Höhlentour in der Schönsteinhöhle

06. -07.07.2013  Familientour zum Spitzingsee

09. -11.08.2013  Bergtouren im Sellrain

31.08. -01.09.2013  61. Hüttengeburtstag mit Ehrungen

03.10. -06.10.2013    Rotwand statt Ultental

24.11.2013   Abschlußwanderung

 

09.06. - 10.06.2012  17 Mitglieder des DAV stiegen den Schachen aufs Haupt

17.06.2012  Höhlentour ins Alfelder Windloch

27.07. - 29 .07.2012  Bergtour in der Schobergruppe

02.09.2012  Der 60. Geburtstag unserer Vereinshütte

14.09. - 16 .09.2012  Bergtour in den Zillertalern

 

 

07.05.- 08.05.2011  Bouldern in Petrohrad

09.05.- 13.05.2011  Bergwanderungen am Gardasee

15.07.- 17.07.2011  Eistour 2011

29.07.- 31.07.2011  Touren um die Amberger Hütte

19.08.- 21.08.2011  Wilder Kaiser, Anton Karghaus Klettersteig

30.09.- 03.10.2011  Bergtouren in der Texelgruppe

20.11.2011  Abschlußwanderung

 

30.03.- 02.04.2010  Skitour in den Stubaier Alpen

12.06.- 13.06.2010 Familientour Brünnsteinhaus

27.06.2010 Hochtour auf den Olperer 

16.07.- 18.07.2010 Eistouren rund ums Brandenburger Haus

30.07- 01.08.2010 Bergtouren rund um die Sudetendeutsche Hütte

 

01.- 05.05.2009  Wandern und Klettern im Inntal

05.- 07.06.2009  Klettersteige an der Mosel

13.-14.06.2009  Familientour   auf den Hochgern

29.06.- 03.07.2009  Bergtouren rund um den Gardasee

05.09.- 06.09.2009 100 Jahre Sektion Lichtenfels Ehrungsabend

18.09.-22.09.2009  Lichtenfelser Weg

02.- 04.10.2009 Wilde Kreuzspitze in Südtirol

22.11.2009 Abschlusswanderung

 

09.-10.02.2008  Skitour in den Kitzbühler Alpen

26.04.2008  Hüttenputz in Oberküps

08.06.2008: Höhlentour

22.06.-28.06.2008: Bergwanderungen in den Grajischen Alpen

27.06.-29.06.2008: Bergtour Ellmauer Halt und Goinger Halt

18.07.-20.07.2008: Eistour Ötztaler Alpen

09.08.-10.08.2008: Besuch der „Königin der Nördlichen Kalkalpen"

11.10.-14.10.2008: "Goldener Herbst im Rofangebirge: 12 Gipfel in vier Tagen mit Pit und Harald - und Miller "

23.11.2008  Abschlußwanderung 2008

Ehrungsabend 2008

 
 
 

 

 Familientour auf den Herzogstand

 

 

Am Samstag früh gegen  5 Uhr starteten wir, das waren Mr. Spock (Hans) mit seinen 2 Töchtern Sophia und Luisa, Ingrid, Franz, Anita, Marion, Georg, Rüdiger sowie Claudia und Pit mit dem Zug in Richtung Ohlstadt, welches wir gegen 10 Uhr erreichten. Am Bahnhof wartete schon unser Miller.

Dann ging es los, erst gemütlich am Bach entlang zum nicht endenwollenden Steilaufstieg zum Heimgarten auf 1796m. Nach einer kurzen Rast und einem kleinen Duscher gings weiter über den komoden Gipfelgrat, mal bergauf, malbergab zum Herzogstandgipfel 1640m.

Hier befand sich bis zum Ende des zweiten Weltkrieges eine Funkstation.

Der herrliche Ausblick während der Gratwanderung wurde am Pavillion noch besser.

Weiter gings dann zum Martinskopf 1675 m oberhalb des Bergasthofes Herzogstand.

Hier verbrachten wir einen gemütlichen Feierabend auf der Terrasse, bis uns das angekündigte Gewitter mit Kaltfront erreichte, doch Mann oder Frau kann auch drinnen sitzen.

Am nächsten Morgen gings nach einem kräftigen Frühstück auf steiler Forststraße hinab zum Kochelsee und zur Bahnstation Kochel am See.

Ausklang zu Hause in unserem Heimgarten...........dem Wichert Biergarten.

Fazit der Bergtour viele Blumen am Wegesrand, herrliche Ausblicke, 13,5 km, 1479 hm im Aufstieg am ersten Tag, am zweiten Tag  12,5 km und 1015 hm Abstieg.

 

          

 

 

Abschlußwanderung 2014 Motto wir wandern auf die Karolinenhöhe

 

Wie alle Jahre wieder fand auch heuer die diesjährige Abschlußwanderung  am Totensonntag statt.

Motto „ wir wandern auf die Karolienhöhe“

Treffpunkt war der Bahnhof und ab ging die Bahn nach Bayreuth.

Wir das waren : Anita, Irma, Sepper, Georg, Mechtel, Roland, Wurzel, Claudia und ich.

Strahlend blauer Himmel und frischer Südost Wind begleitete uns durch die Altstadt mit vielen historischen Gebäuden ,durch das Unigelände zum Ponyhof auf der Karolinenhöhe.Von hier ging es weiter über den Spitzenstein zum Sophienberg 594mNach einer stärkenden Rast , vor dem überfüllten Wirtshaus wanderten wir weiter über Gesees nach Eben zurück zum Bahnhof. Schlußeinkehr wie schon gewohnt beim Wichert

Dauer der Wanderung 4,5 h  22,5 km und ca knapp 900 hm

 

          

 

Bergtouren im Sarntal

28.-31.08.2014

 

Teilnehmer: Harald, Wolfgang, Pit, Claudia, Schorsch, Grüps, Mary, Tina, Hans

Ich wollte mal eine Tour anbieten in eine Region, die abseits liegt von spektakulären Gipfeln und in der ich auch noch nie gewesen bin.

Das Südtiroler Sarntal ist wohl so eine Gegend und, wie sich später herausstellen sollte, keinesfalls eine gottverlassene Gegend. Viele Insider wissen wohl, um was für eine landschaftlich geniale Gebirgsgruppe es sich handelt. Und das Sarntaler Hufeisen ist wohl auch kein Geheimtipp mehr. Entsprechend gut besucht waren auch die beiden Schutzhütten, die wir ansteuerten: Das Schutzhaus Latzfonser Kreuz auf 2311,- m und die Flaggerschartenhütte auf 2481,- m gelegen, relativ hoch, wenn man bedenkt, dass die höchsten Gipfel der Sarntaler Berge gerade mal die 2700er-Marke übersteigen.

Unsere Anreise ging übers Penser Joch ins Sarntal bis Reinswald. Nach einer Kaffeepause nahm uns die Bergbahn hinauf zur Pichlberg-Hütte  gut 500 Hm Aufstieg ab.Bei schönem Spätsommerwetter starteten wir dann unsere Wanderung in Richtung Latzfonser Kreuz.Schon nach ein paar Hundert Metern tut sich ein phantastisches Panorama auf, jenseits des Eisacktals waren angesichts der guten Fernsicht Schlern, Langkofel, Geislergruppe, Sella und weitere Dolomitenberge zu bewundern.

 Nach einer bequemen Wanderung erreichten wir das Schutzhaus Latzfonser Kreuz mit der benachbarten Kirche, die europaweit höchstgelegene Wallfahrtskirche, die wir auch gleich besichtigen konnten.

Der nächste Tag versprach gutes Bergwetter. Am Vormittag nahmen wir uns die 3 Hüttengipfel vor, als Hauptgipfel die Kassianspitze (2581m), die wir nacheinander im Hufeisen überschritten. Danach gings zurück Richtung Hütte vorbei am herrlich gelegenen Kassiansee. Die Mittagspause an der Hütte zog sich etwas in die Länge, da erst noch ein verlorenes Handy wieder gefunden werden musste.

Doch dann konnten wir aufbrechen Richtung Flaggerschartenhütte, unser letztes Ziel für den heutigen Tag. Ca. 5 Stunden dauerte die schöne Wanderung auf dem Höhenweg, wobei erst die Fortschellscharte und viel später das Tellerjoch überschritten wurde. Dann noch ein kurzer Abstieg und die Querung hinüber zur Flaggerscharte und ein paar Minuten später war die Flaggerschartenhütte auf 2481m erreicht, ein Traum von einer Berghütte mit netten Wirtsleuten. Bis alle so nach und nach auf der Hütte eintrudelten verging noch etwas Zeit. Besonderes Lob verdient unser Küken Tina, die die lange Strecke ohne Schwierigkeiten und Murren absolvierte - Respekt!

Am nächsten Morgen war das Wetter so lala, ziemlich neblig. Dennoch brachen die meisten auf, um wenigstens das Tagewaldhorn noch zu besteigen, was auch gut ging. Gegen Mittag war es jedoch vorbei mit lustig, das Wetter war wenig einladend, um noch etwas am Nachmittag zu unternehmen. Also verbrachten wir den restlichen Tag auf der Hütte, jeder nach seiner Lust, und abends waren wir dann wieder alle beieinander und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

 Am letzten Tag unserer Sarntalunternehmung wanderten wir dann hinunter ins Seebachtal zum idyllisch gelegenen Durnholzer See, wo wir kurz unterhalb ein Auto gestellt hatten.

 Ein paar schöne Südtiroler Tage gingen zu Ende, und ich denke, es hat allen wieder viel Spaß gemacht.

 Auf die nächste Sektionstour freut sich Euer Harald Schardt.

 

          

  

 

Tourenbericht 08. - 10.08. 2014 Rieserfernergruppe:



Die Rieserfernergruppe ist ein Gebirge in den Zentralalpen. Sie erstreckt sich über das österreichische Bundesland Tirol und die italienische Provinz Südtirol und ist Bestandteil der Hohen Tauern. Wegen zahlreicher vergletscherter Gipfel und schroffen, steilen Wanderwegen ist die Gruppe ein beliebtes Wandergebiet.

 Also machten wir uns auf, einen Teil von diesem Gebiet ein bisschen näher zu erkunden.

Nach einer nicht zu kurzen Autofahrt mit wenigen Stau-Unterbrechungen, sind wir am Kaisergebirge und Kitzbühel vorbei, endlich an der Oberen Seebachalm angekommen. Von dort aus sollte unsere Wanderung beginnen.

Da es im Auto doch relativ warm war und die Beine (gefühlt) steif geworden sind, waren wir sehr dankbar endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren. Unser Ziel an diesem Tag war die Barmer Hütte (2610m).

Also ging es los erst über einen wilden Bergfluss (Schwarzach) und dann konstant bergauf. Kurz vor der Baumgrenze grasten friedlich ein paar Kühe und ließen sich durch unsere Anwesenheit nicht stören. Dann wurde das Gelände steiler und schroffer und die Barmer Hütte schon in Sichtweite, aber doch noch ein bisschen weit weg. Auf der Hütte angekommen, haben wir uns erstmal ein, zwei Bier bzw. Schiwasser gegönnt. Es waren mehr Wanderer dort als vermutet, weil wir genau pünktlich zur Einweihungsfeier der neuen Sonnenterasse gekommen waren. Zwei Bergmusikanten mit Gitarre und Kajon sorgten mit ihren Folksongs für eine ausgelassene Stimmung.

Nach dem Abendessen und ein paar mehr Bierla, sind wir dann langsam ins Bett. Die Nacht war stürmisch und regnerisch.

Am nächsten Morgen sind wir dann früh direkt nach dem Frühstück aufgebrochen, weil laut Wetterbericht am frühen Nachmittag Regen und starke Winde einsetzen könnten. Unser Ziel war an diesem Tag der Große Lenkstein (3237m). Also liefen wir durch den morgendlichen Nebel nordwärts erstmal bergab, dann weitestgehend flach über Blockwerk bis zu einem steilen, felsigen, mit Drahtseilen gesicherten Aufschwung, über den der Kamm etwas oberhalb der Roßhornscharte (2916 m) zu ersteigen war. An dieser Stelle musste man sich wirklich konzentrieren, da der Weg sehr steil und mit kurzen Kletterpassagen unterlegt war. Dann hinüber zum Hauptkamm und kurz hinab in das Lenksteinjoch. Einen Aufschwung mit rötlichem Fels erstiegen wir  rechts, dann wieder auf den Grat oder über Firn zum Gipfel (3237m).

Oben auf dem Gipfel bot sich uns ein genialer Ausblick über die umliegenden 3000er. Besonders gut waren das Roßhorn, der Hochgall und der Staller Sattel zu sehen. Allzu lange konnten wir uns aber nicht auf dem Gipfel aufhalten, weil wir nicht wussten, was das Wetter nun wirklich bringt.

Also machten wir uns an den kräftezehrenden Abstieg, waren uns aber nicht zu schade das Fenner Eck (3123m) noch mitzunehmen, da es praktischerweise auch noch leicht vom Rückweg aus zu erreichen war. Pit hatte immernoch Lust und so ist er noch zum Roßhorn gewandert, während wir anderen uns zurück zur Hütte aufmachten. Trotz widersprüchlichen Wetterbericht verschlechterten sich die Bedingungen nicht und somit konnten wir für den Rest des Tages noch den Sonnenschein genießen. Auf der Hütte gab es wieder reichlich zu speisen und auch Odin, der Hüttenhund, konnte seinen Hunger mit den Socken verschiedener Wanderer (einschließlich meiner) stillen.

Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen und so traten wir den Rückweg zum Parkplatz an, von dem wir dann wieder zurück in die Heimat düsten. In Pferdsfeld ließen wir das schöne Wochenende ausklingen.

 

Florian Werthmann, 13.08.14

 

         

 

 

 

 Abschlußwanderung 2013

Motto BH Wanderung von der Ruh zum Loch übern Weinberg nach Steinach

 Die diesjährige Wanderung am Totensonntag bescherte uns sonniges, wenn auch windiges

Wetter, so dass wir die schönen Aussichten unterwegs geniessen konnten. Wir fuhren mit dem Zug nach Ebensfeld. Von hier wanderten wir über Oberbrunn und Dietzenruh zum Fuchsenloch; einer Quelle. Die Straße nach Medlitz querend ging es an Ummersberg vorbei zum Weinberg nähe Erlhof. Wir folgten dem Weg über Eggenbach, Lohhof und Gleußen nach Steinach (einem Waldteil mit Hügelgräbern). Weiter ging es über den Herrether Berg zur Brauerei Stirnweiss. Von hier aus liefen wir nach einer kurzen Rast über Nedensdorf nach Bad Staffelstein zum Zug. Unterwegs boten sich tolle Blicke nach Lichtenfels, zum Staffelberg, zum Veitsberg bis nach Bamberg sowie zur Veste Coburg und dem Thüringer Wald.

Zusammen kamen knapp 32 Km und stattliche 572 Höhenmeter.

 

    

 

 

 Rotwand statt Ultental

 

Eigentlich wollten wir ja zum Saisonausklang ein verlängertes Wochenende mit Bergtouren im Ultental verbringen. Doch die freundliche Hüttenwirtin meldete keine rosigen Aussichten für dieses Wochenende. Deshalb disponierte unser eifriger Harald  gekonnt zum Rotwandhaus um.

Hierher gelangten wir umweltfreundlich mit der Bahn und hunderten Mitfahrern, allerdings waren diese in  Dirndl und Lederhose unterwegs.

Nach dreistündiger Fahrt gelangten wir zum Spitzingsattel. Hier stärkten wir uns kurz um dann bei herrlichem Herbstwetter zum Rotwandhaus zu wandern. Unterwegs bestiegen wir noch den Taubenstein und die Rotwand. Die Rundumsichten waren vom feinsten.

Was schliessen wir daraus? Vor oder nach dem Regen ist die Sicht am weitesten.

Der nächste Morgen war dann auch grau in grau. Wir steigen hinüber zum Hochmiesing. Leider konnten wir die Sicht nicht genießen, da es zu Regnen begann. Nach einer kurzen Rast ging es zurück auf die Hütte. Da auch der nächste  Tag mit Nebel begann, flüchteten wir nach dem Frühstück nach Lichtenfels zurück.

Trotz allem..........es war ein schönes Wochenende

 

     

 

 

61. Hüttengeburtstag -  vom 31. August bis zum 1. September 2013

Dieses Wochenende war in jeder Hinsicht ein tolles:

Bei herrlichen, sonnigen Wetter waren viele tüchtige Helfer (18)  zum Hüttendienst gekommen. Nach erledigter Arbeit und stärkender Brotzeit vergnügten wir uns in unserem Hausbiergarten bis der Ehrungsabend begann.

Folgende Mitglieder wurden geehrt:

Für 50 Jahre:   Kottenhahn Lydia, Oppelt Alois, Faber Rudolf, Schlich Heiner, Glaser Ullrich

Für 40 Jahre:   Fenzlein Ingrid, Sümkel Manfred

Für 25 Jahre:   Weinbeer Winfried, Meixner Raimund, Lotz Josef, Lotz Christian, Lotz Klaus,

Horn Georg, Steiner Joachim, Gutgesell Günter, Fritsche Volker, Schardt Johann, Renner Klaus, Wicklein Georg

Der Sonntag brachte zwar etwas kühlere Temperaturen , aber viele sonnige Abschnitte und eine Menge Hüttengäste.

 

   

 

Bergtouren im Sellrain um die Neue Pforzheimer Hütte

                                                                                         

09 - 11.08.2013

Teilnehmer: Pit&Claudia, Miller, Mechtel, Sepper, Schorsch, Harald u. Bernd

 

Harald's erste Tour in diesem Jahr ging ins Sellrain, einem Seitental des Stubaitals, das vor allem bei Skitourengehern recht beliebt ist. Da weder auf der Pforzheimer Hütte noch auf der Dortmunder Hütte Übernachtungsplätze von Freitag auf Samstag zu bekommen waren, gings  zum Alpengasthof Praxmar, wo wir am Freitag das "Bergsteiger-Lager" unterm Dach bezogen. Wettertechnisch (Ankunft am Gasthof bei Starkregen u. Gewitter) ging  am Freitag eh nix mehr und so konnten wir in aller Ruhe ( und bei ein zwei Runden leckerer Hausbrände) und ausgiebigst die AV-Karten u. Führer-Lektüren für die Region studieren.

Samstag früh, bei bestem Wetter, gings dann los. Der "Zischgeles" 3004m, sollte unser Gipfelziel für heute sein. Ein schöner Weg, der von Praxmar aus mit ca. 3,5Std.angegeben war. Unterwegs entschieden der Mechtel und ich, noch den "Oberstkogel"2728m, per "Speed-Begehung" mitzunehmen. Die weitere recht ausgesetzte Grat-Überschreitung ließen wir dann angesichts feuchter und Flechten-überzogener abschüssiger Platten doch lieber bleiben.

Der Zischgeles-Gipfel hüllte sich dann, pünklich bei unserer Ankunft immer mehr in Wolken und Nebel und verbarg somit weitreichend die umliegende Gipfelschau. Und weils zudem auch noch a....kalt war, gings alsbald schnurstraks hinab zur immerhin noch gut 2,5 Std. entfernten 2308 m gelegenen "Adolf-Witzenmann-Haus", wie die Pforzheimer Hütte auch noch genannt wird. Auf der Sonnenterrasse und bei dem ein oder anderen spätnachmittäglichen Sonnenstrahl ließ es sich dann natürlich wieder recht angenehm verweilen. Auch der weitere Tagesverlauf ging trotz proppen voller Hütte recht entspannt einher. Am Sonntag ging's dann noch auf die "Haidenspitze", einem 2975m hohen Gipfel, in gut 2 Std. zu besteigen. Harald's eigentliches Vorhaben, die Besteigung des 3081m hohen "Zwieselbacher Roßkogels",

musste angesicht der Länge der Tour, dem Abstieg ins Tal und nicht zuletzt auf Rücksichtnahme unserer beiden Fahrer Sepper und Harald ins Wasser fallen

Zurück im Tal erwarteten uns schon der Mechtel und der Sepper nachdem die beiden die  fahrdienst-technische Logistik übernahmen (es parkte ja ein Kfz noch drüben in Praxmar), auf der Gleirsch-Alm, wo bei zünftiger Musi vor der langen Heimfahrt nochmal gerastet wurde. Der Ausklang fand wie immer in geselliger Runde, nach wohlbehaltener Rückkehr aller Teilnehmer, diesmal beim Leicht in Pferdsfel

                                                                                      Bernd Großmann

                                                                                      August 2013   

  

 

Tourenbericht von der Familientour vom 6.-7. Juli  2013

Organisator Georg Wicklein.

Diese Tour stand unter dem Zeichen absolut familien- und umweltfreundlich.

Grund: weil die Anreise mit der Bahn erfolgte, und der Schwierigkeitsgrad nicht schwerer als 2 zu bezeichnen ist.

Los ging es am Samstag früh um 5,10 am Bahnhof in Lichtenfels nach München .

Umsteigen und weiter bis nach Fischhausen - Neuhaus am Schliersee  Ankunft um 10,15Uhr

Von hier aus dann einen 2stündigen Aufstieg zum Bodenschneidhaus hier kurze Pause für 2 Weizen.

Danach Aufstieg zur Bodenschneid 1667m einem schönen Ausschichtsberg, es gingen fast alle mit außer unsere Irmi sie war etwas krank und unserem Ralf (Klößweiß) , vielleicht schiss ?

Abendessen und Übernachtung auf dem Bodenschneidhaus war OK, und so ging es nach dem Frühstück weiter zur Oberen Firstalm - Spitzingsee, wo wir eine kleine Pause einlegten, bevor wir den Anstieg zur Brecherspitz 1685m angingen, und diesmal gingen alle mit, auch der Ralf ( Klö…..) eine schöne Gratwanderung zum Gipfel. Gipfelfoto und kleine Pause, danach Abstieg zum Bahnhof        Fischhausen – Neuhaus wo wir um ca.15.00 Uhr den nächsten Zug nach München erwischten, wieder umsteigen und nach Hause weiter bis Lichtenfels.

Resümee eine wirkliche gelungene schöne Bergtour die lohnend war.   Gez.R.Meixner

 

 

 

Die Gruppe um Georg Wicklein, die schon einige Jahre, auf dem Weg ist,

hat in diesem Jahr, in der Zeit vom 9.-19.5., die Etappe von Sachseln nach

 Lausanne (CH) absolviert.

 

 

 

Höhlentour in die Schönsteinhöhle am 02.06.2013

mit Irene,  Anne, Sonja, Simon, Lukas und Christian

 

 

 

Bergtour vom 14.- 16.9.2012 in den Zillertalern

 

 

 

Herrlichstes Bergwetter lockte uns ins Pfitschertal in die Ortschaft Platz (1430 m).

Wir das waren Harald,Wurzel, Bernd, Georg, Miller, Barbara, Franz ,Anita, Claudia und

meine Wenigkeit.

 

Die Landshuterhütte/Europahütte liegt am Tuxer Hauptkamm, genau auf der Grenze zwischen Österreich und Italien auf 2693 m.

Von Platz aus stiegen wir durch den herrlichen Bergwald empor bis wir auf einmal auf halben Wege dem Winter begegneten, ungefähr auf  ca. 1600 m. Ab hier ging es durch Windswehen, teilweise knietief oder am Rand des Weges (mehr oder weniger ohne Schnee) hinauf zur Hütte, welche wir nach 3,5 Stunden erreichten.

Ringsrum herrliche Ausblicke in eine mehr oder weniger Winterlandschaft.

Nach einem gemütlichen Abend unter uns allein auf der Hütte, gings zur Nachtruhe.

 

Am nächsten morgen, herrliches Bergwetter, ringsrum nur Berge. Auf geht’s zum Wolfendorn mit 2774m (Spina del Lupo) über die Wildseespitze (Punta del Lago Romito) mit 2733 m.

Entlang eines Grates geht es mal links, mal rechts herum Richtung Wildseespitze.

Doch kurz vor dem Aufschwung zu dieser, ist der ganze Hang eingeweht. Ende der Fahnenstange und zurück zur Hütte. Was soll`s- man muss auch Mut zur Umkehr haben.

Im Angesicht der vielen Gipfel war die Tour trotzdem ein  Genuss.

Nach einer kurzen Rast vor der Hütte beschliessen, wir noch  den Kraxentrager mit 2999m (La Gerla ) zu ersteigen. Zu erst geht es am ziemlich schneefreien Hang hinauf, doch in einer nördlich gelegenen Scharte mit Drahtseil, ist wiedre Schluss außerdem ist der Gipfel total in Wolken.

Also genießen wir trotz allem die herrliche Rundumsicht und steigen gemütlich zur Hütte hinab, um den Abend mit Rotwein zu genießen.

Am nächsten Morgen herrscht wieder herrliches Bergwetter, aber der Gang zu den Waschräumen bzw. zur Toilette blieb uns erspart, dass Wasser war eingefroren.

Doch nach dem Frühstück war wieder alles flott.

Nun ging es „ erleichtert“ hinüber zum Pfitscherjochhaus  auf 2248 m (Rif Passo del Vizze)

Welches wir nach 3 Stunden über einen herrlich Weg erreichten. Sonne pur.

Nach einer kurzen Stärkung  stiegen wir über herrliche Wiesen und durch bunte

Lärchenwälder hinab ins Tal und vor zu unseren Fahrzeugen. (ca. 2h)

Nun war für einen Teil der Tourenteilnehmer die Bergfahrt zu Ende, sie mußten wieder

wieder arbeiten. Die andere Hälfte hatte noch Zeit und durfte eine Woche bei herrlichem Bergwetter in den niedrigeren Chiemgauer Bergen verbringen.

 

   

 

Der 60. Geburtstag unserer Vereinshütte 2.09.2012

Bei herrlichem Herbstwetter konnte unsere Sektion den sechzisten Hüttengeburtstag feiern. Zu dieser kleinen, gemütlichen Feier waren zu Bratwurst und Bier sowie später

zu Kaffee und Kuchen, 50 Mitglieder unserer Sektion gekommen (zur Zeit 527 Mitglieder).

In einer kurzen Rede stellte sich die Hütte kurz vor:

 

„Eigentlich bin ich ja viel älter:

Im Buch „ Bayerische Kunstdenkmäler Staffelstein“ (heute Bad Staffelstein, Landkreis Lichtenfels) aus dem Jahre 1968 bin ich erwähnt:

Oberküps Haus Nr. 13  - heute 53

Eingeschossiges Satteldachhaus, erbaut zweite Hälfte 18. Jahrhundert, ehemaliger Stall zu Wohnzwecken verputzt massiv erneuert, sonst Fachwerk, am Giebel Rahmen- und Schwellholz, sowie Kehlbalken profiliert mit Andreaskreuzen.“

1951 wurde ich von den damaligen Besitzern, Fräulein Th. Diemberger und Herrn Baron Graf von Brockdorff (ehem. wohnhaft in Schney bei Lichtenfels), für 3.500,00 DM (gesponsert von Herrn Christoff Werner, Schney) an die Sektion verkauft.

1952 begannen erste Umbau und Sanierungsarbeiten sowie der Abbruch meiner Scheune.

Am 7. September  1952 wurde dann das Haus seiner neuen Bestimmung als Wander- und Vereinsheim übergeben.

Am 30. Januar 1993 brannte ich mit schweren Rauch- und Russschäden. Dank des schnellen Einsatzes der Oberküpser Feuerwehr wurde das Schlimmste verhindert.

Danach wurde ich Dank vieler Helferinnen und Helfer von Kopf bis Fuss generalsaniert und erstrahle schöner  denn je in neuem Glanz.

Nun bin ich modern, fit und gut gewappnet und blicke freudig neuen Zeiten entgegen.“

 

 

Nach diesem kurzen Rückblick wurden folgende Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt und mit einem kleinen Präsent ausgezeichnet:

Für 50 Jahre Mitgliedschaft:  Anni Löhr, Klaus Hütter, Fritz Wendel

Für 40 Jahre Mitgliedschaft:  Anne Ditterich, Kurt Ditterich, Hans Gehringer,    

 Helmut Jahn, Horst Jirmann,

Für 25 Jahre Mitgliedschaft:  Josef Amon, Monika Hummel, Evelyn

Kondruss, Günther Lang, Dietmar Meisel, 

Jürgen Raab, Michael Raab

 

Nach dieser Zeremonie ging es wieder zu dem gemütlicheren Teil über.

 

     

 

 

Bergtour in der Schobergruppe

27.-29.07.2012

Teilnehmer: Harald, Claudia, Pit, Sonja, Christian, Bernd

Die Schobergruppe ist ein Teil der Hohen Tauern, immer im Schatten der Glocknergruppe und der Venedigergruppe gelegen, obwohl auch dort stattliche Dreitausender auf ihre Aspiranten warten, erklommen zu werden.

Gerade deshalb beschloss ich, eine Tour dorthin zu unternehmen.

Auf den Hauptgipfel dieses Gebiets sollte es gehen, nämlich auf das Petzeck, mit 3.283 m ein bei guten Verhältnissen von der Wangenitzseehütte (2.508m) leicht zu erreichender Gipfel.

Die lange Anfahrt führte über die Felbertauernstrasse nach Lienz und weiter ins herrliche Debanttal zur Parkmöglichkeit Seichenbrunn.

Von hier führte uns ein landschaftlich schöner Aufstieg in 2 1/2 Stunden in die untere Seescharte und zum Schluss kurz hinüber zur Wangenitzseehütte, vorbei an den beiden wunderschön gelegenen Seen direkt unterhalb der Hütte.

Unser Hauptziel an diesem Wochenende war natürlich das Petzeck. Da das Wetter am Samstag-Nachmittag gewittrich gemeldet war, war frühes Aufbrechen angesagt. Aber allzu lang und anspruchsvoll ist der Aufstieg zum Gipfel ohnehin nicht, ein sogenannter „Leichter Dreitausender“ steht in der Literatur. Und so war es dann auch: Der Aufstieg war technisch einfach, bei guten Verhältnissen, landschaftlich abwechslungsreich, Passagen seilversichert, im oberen Bereich wurde ein kurzes Rest-Gletscherfeld überschritten. Der letzte kurze Gipfelaufschwung über leichtes Blockwerk wurde belohnt mit einer bemerkenswerten Aussicht zur „Hohen-Tauern-Prominenz“ Glockner und Venediger, im Süden stehen die Dolomiten, im Osten war die Ankogelgruppe auszumachen.

Lang dauerte unser Gipfelaufenthalt nicht, denn vom Westen kündigten sich Gewitterwolken an, und so machten wir uns an den Abstieg. Gerade noch rechtzeitig erreichten wir die Hütte, bevor die ersten Regengüsse den Tag unterbrachen. Denn nachdem sich das Wetter wieder etwas beruhigt hatte, brachen 3 Teilnehmer auf zu einer Seeumrundung der besonderen Art.

Teile des Rundweg um den großen Wangenitzsee sind klettersteigmäßig versichert und verlaufen zum Teil direkt über dem Wasserspiegel - schon etwas Außergewöhnliches.

Am späten Nachmittag und am Abend brachen, wie vorausgesagt, dann einige Gewitterschauer über uns hernieder. Doch die waren dann vom Hütteninneren aus eher beeindruckend zu beobachten - halt ein Wetter, wie es im Juli öfters in den Bergen auftritt.

Am Sonntag bei gutem Wetter machten wir uns auf den Rückweg, aber nicht direkt nach Seichenbrunn hinunter, sondern hinüber zur Lienzer Hütte, ein sehr schöner Höhenweg, immer leicht bergab, der unseren Vormittag ausfüllte.

Eine kurze Rast an der Lienzer Hütte, doch dann mahnte erneutes Donnergrollen zum Abmarsch, in einer halben Stunde war der Ausgangspunkt Seichenbrunn im Laufschritt erreicht. Und nass wurden wir trotzdem.

Es war wieder einmal eine lohnende Bergtour.

Harald Schardt, im August 2012

 

 

 

 

17 Mitglieder des DAV stiegen dem Schachen (1866 m)

aufs Haupt

 

Als Gemeinschaftstour stand für dieses Jahr der Schachen auf dem Plan unter Leitung unseres Georg Wicklein. Gemeinsam machten wir uns umweltfreundlich, an dem sehr feuchten Wochenende mit dem Bayernticket der Deutschen Bahn, auf die Reise nach Ellmau bei Mittenwald. Wir, das waren Pit, Christa, Claudia, Anita, Franz, Ingrid, Irma, Sabine, Georg, Harald eins, Harald zwei, Helmut, Raimund, Rüdiger, Stefan, Hans und Knut.

Mittag um 13 Uhr landeten wir im verregneten Klais auf 995 m und stiegen über Elmau durch den herrlichen Bergwald, an blumenprächtigen Almen vorbei zum Schachenhaus. Welches wir nach dreihalb Stunden durchnässt erreichten.

Hier verbrachten wir ein paar herrliche gemeinsame Stunden.

Am nächsten Morgen, ging es nach der Besichtigung des Jagdschlosses von König Ludwig II, in einem Gemisch aus Schnee, Regen und später sogar etwas Sonne durch die Partnachklamm, hinab nach Garmisch-Partenkirchen zum Zug.

Mit ihm gelangten wir wieder wohlbehalten am Heimatbahnhof an.

 

 

 

Höhlentour ins Alfelder Windloch am 17.06.12

 

mit Gunter, Marion, Schorsch, Claudia, Christian

 

 

 

Abschlußwanderung am 20. Nov. 2011 mit dem

Motto „Kut -Sche“

20.11.2011

 

Wie alle Jahre wieder fand auch heuer wieder eine Abschlußwanderung statt. Die Wanderstrecke war mit 40 km angegeben.

Pünktlich um 8.10 Uhr trafen wir uns am Bahnhof zur Bahnfahrt nach Ebensfeld.

Wir, das sind Anita, Schorsch, Harald, Knut, Mechtel, Miller, Nantus und Christian sowie Claudia und Pit.

Wir wandertn bei leicht nebligen, regnerischem  Wetter nach Kutzenberg, weiter führte uns der Weg über  Oberleiterbach, Kirchschletten, Windischletten - nach Straßgiech.

Hier stärkten wir uns in der Brauerei „Drei Kronen“ mit deftigem Mittagessen und gutem Bier.

Nach einer kurzen Besichtigung der alten Brauerei machten wir uns auf den Rückweg über den Pfaffenritt nach Zapfendorf.

Es war wieder eine herrliche Tour. Tatsächlich es waren nur 36,5 oder 35 km.........oder?

 

 

 

 

Bergtouren in der Texelgruppe

30.09.-03.10.2011

Teilnehmer: Claudia, Pit, Anita, Franz, Schorsch, "Grüps", Helmut, Harald

 

Die Texelgruppe ist ein Südtiroler Anhängsel der Ötztaler Alpen und außerdem Naturpark. Dennoch ist das Gebiet gut mit Wegen und Hütten erschlossen, aber abseits vom berühmten „Meraner Höhenweg“ nicht überlaufen.

Unser Stützpunkt für dieses verlängerte Wochenende war die Lodnerhütte, auf ca. 2260 m im Zentrum der Texelgruppe gelegen, umgeben von stattlichen Dreitausendern, mit so bekannten Namen wie Lodnerspitze, Hohe Weiße, Roteck und Tschigat, von denen wir uns ein paar vorgenommen hatten.

Angesichts der traumhaften Wetterprognosen für die kommenden Tage hat der Hüttenwirt kurzerhand etwas länger offen gelassen.

Nach reichlich langer Anfahrt erreichten wir Rabland im Vinschgau. Die Texelbahn beförderte uns sogleich hinauf zum Gasthaus Giggelberg auf über 1500 m und nahm uns damit rund 1000 Höhenmeter Aufstieg ab. Nach einer Kaffeepause auf der Wirtshausterrasse am Giggelberg starteten wir also unseren Hüttenaufstieg durch das Zieltal hinauf zur Lodnerhütte, der immerhin noch dreieinhalb Stunden dauerte.

An diesem Freitagabend war wenig Betrieb auf der Hütte und es folgte ein bekanntermaßen zünftiger Hüttenabend.

Für unsere erste Tour suchten wir uns das Roteck aus, mit 3337 m der höchste Gipfel der Texelgruppe und bei guten Verhältnissen recht leicht zu erreichen. Lediglich am letzten Gipfelgrat sind ein paar leichte Kletterstellen zu bewältigen.

Nach ausgiebigem Frühstück verließen wir um 8 Uhr die Hütte und ein traumhaft schöner Morgen empfing uns, wie gemalt präsentierten sich die umliegenden Gipfel, deren Nordflanken freilich noch etwas vereist waren angesichts des letzten Wintereinbruchs von vor zwei Wochen.

Von der Lodnerhütte ging’s zunächst ein kurzes Stück ins Gingltal nach Westen, sodann begann der Aufstieg nordwestlich Richtung Roteckgipfel. Drei Stunden stiegen wir hinauf über leichtes Gelände und je höher wir kamen, desto schöner wurde der Ausblick hinüber zu den Marmorbergen Hohe Weiße und Lodnerspitze und auch nach Süden hinunter in den Meraner Kessel sowie jenseits zu den Dolomiten.

Doch dann war plötzlich Schluss mit lustig. Auf ca. 3150m kurz unterhalb eines Vorgipfels, auf einer schönen Aussichtsterrasse beschlossen wir unseren letzten Gipfelanstieg abzubrechen, denn über den letzten Gipfelgrat waren ein paar unangenehme vereiste Passagen zu überwinden, also entschieden wir uns, unsere Gipfelpause auf dieses schöne Fleckchen vorzuverlegen. Unsere Mittagspause fiel etwas länger aus angesichts des traumhaften stabilen Wetters, doch irgendwann mussten wir uns doch wieder an den Abstieg machen. Abends wurden wir wieder gut mit Südtiroler Spezialitäten versorgt und ein wunderschöner Südtiroler Bergtag neigte sich dem Ende.

So wie der vergangene Tag endete, begann der neue: ein postkartenblauer Himmel lockte uns vor die Hütte zu unserer nächsten Tour. Diesmal führte uns der Weg gen Osten hinauf zu den Tablander Lacken und ins Halsjoch auf über 2800m.

Von hier hatten wir zwei Gipfel zu Auswahl: nördlich die Lazinser Rötlspitze, 3037m hoch, und südlich, über 2500m über Meran der Tschigat, dem 2 Meter zur 3000er Marke fehlen.

Der Aufstieg zur Rötlspitze lag voll in der Sonne und war leicht zu bewältigen, entsprechend gut besucht war der Gipfelanstieg. Ein kurzes Gipfelfoto und wir kehrten ins Joch zurück, beschlossen sogleich auch noch den Tschigat zu besteigen, dessen Anstieg aber viel anspruchsvoller ist, aber der Weg über grobe Granitblöcke mit seinen leichten Kletterstellen macht viel Spaß. Aber wieder hielt uns eine ausgesetzte vereiste Nordflanke kurz unter dem Gipfel davon ab, das letzte Stück hinauf zum Kreuz zu bezwingen, außer Pit, der uns von oben vom Gipfel aus beobachten konnte.

Für den Abstieg zurück zur Hütte konnten wir uns viel Zeit lassen und immer wieder Rast machen und die untergehende Sonne und das Panorama genießen auf den Wiesenterrassen hoch über dem Zieltal.

Am letzten Tag unserer Tour stand nur noch der lange Talabstieg bevor, 1800 Hm hinunter in den Vinschgau ziehen sich in die Länge. Als letztes Highlight dieses Abstiegs konnten wir noch den Partschinser Wasserfall bewundern. Ein gute halbe Stunde dauerte das letzte Stück Weg hinunter zum Parkplatz an der Rablander Texelbahn

Wieder ging eine Bergtour zu Ende, die glaube ich wieder allen viel Spaß gemacht hat

Harald Schardt, im Oktober 2011

 

 

 

 

Wilder Kaiser, Anton Karghaus Klettersteig

19.08.-21.08.2011

 

Nachdem ja nun einige Jahre keine eigentliche Klettersteigtour mehr gemacht wurde, war es mal wieder an der Zeit. Es ging in den wilden Kaiser und zu unserem Kletter-Refugium, dem altehrwürdigin "Anton Karg-Haus" in Hinterbärenbad. Mit von der Partie waren Pit u. Claudia, Schorsch, "Miller", der Carl und meiner selbst. Bei traumhaften "Kaiserwetter" (in der Früh hatte es noch geregnet) trafen wir Freitag Nachmittag, nach einer ersten Rast im "Pfandlhof" ( Pit und Miller waren ja schon da) in dem sehr stilvoll eingerichteten Alpenvereinshaus ein. Nachdem wir uns zwar nicht den Hintern gebadet, aber der Eine oder die Andere zumindest  die Füße im unmittelbar an der Hütte gelegenen Bach erfrischt hatte, platzten wir uns vor der Hütte nieder.

Ein abendlicher kurzer Schauer sorgte für besonders stimmungsvolle Momente und (Photo)Motive.

Am nächsten Morgen gings dann so ca.  9:00 Uhr los erst auf dem sog. Gütlersteig in stetiger Steigung ca. 1,5 Std. bis zum Abzweig und der Einstiegstelle zum eigentlichen Ziel, dem 2008 neu angelegtem "Kufsteiner Kletterseig" durch die Nordabbrüche der Gamskarköpfe. Pit hatte es eilig, angesichts einer munteren ca. 8-12 junger Leute starken Truppe, die sich gleiches Tagesziel auserkohren hatten als unsereins. Für uns "Zurückgebliebene" hieß es daher erstmal in aller Ruhe "Geschirr" anlegen und abwarten, bzw. den Trupp etwas vorrauslassen, was aufgrund permanent herabprasselnder "Brocken" eine kluge Entscheidung war. Der Steig selber hatte dann so ziemlich alles zu bieten, was einen modernen sogenannten Sportklettersteig ausmacht. Schroffen und Gehgelände wechselten mit steilen und ausgesetzten Passagen, bei denen ordentliches Zupacken bzw. kraftvolles nach oben stemmen gefragt war. Ob das Ganze nun mehr oder weniger viel mit (dem eigentlichen) Klettern zu tun hat, muß jeder für sich entscheiden. Spaß hat's trotzdem gemacht

und als dann auch die letzten "Nachzügler" im Schweiße ihres Angesichtes am Ausstieg direkt auf dem Gipfel des 1891m hohen vorderen Gamskarköpfl ankamen, wurde auch nicht  über Sinn oder (Un)Sinnhaftigkeit solcher Klettersteige diskutiert, sondern bei verdienter Gipfelbrotzeit die tolle Aussicht und das ebenso tolle Wetter genossen. Der Schorsch und meine Wenigkeit macht sich dann sogar  weiter nach oben auf. Wir beschlossen, das 2260m hohe Sonneck noch "mitzunehmen". Nach einer  knappen Stunde weiteren Aufstieges ließen wir das grandiose Gipfelpanorama auf uns wirken, ehe wir uns dann an den langen Abstieg durch das Kühkar über den Bettlersteig zurück zum Anton Karg-Haus aufmachten.

Nach einer langen und ausgiebigen Tour folgte ein ebenso entspannter und wie immer lustiger Hüttenabend. Am nächsten Morgen ging es dann, nach dem Frühstück und dem "Hütten-Auscheck" noch rüber zur Vorderkaiserfelden-Hütte, wo bei wolkenlosen Traum(Kaiser)Wetter nochmal ausgiebig gerastet wurde. Wiederum waren es der Schorsch und ich, die es sich nicht nehmen ließen und die ca. 250 Hm von der Hütte zur 1633 m hoch gelegenen Naunspitze zu absolvieren  um bei diesem Wetter von da oben noch den spektakulären und unmittelbaren Tiefblick auf Kufstein und das    Inntal zu genießen. Alsbald folgte dann der Weg zurück zum Parkplatz, die Verabschiedung vom Miller und nach anfänglicher verkehrstechnischer Verzögerung in Ebbs wg. Traktor-Umzug   nebst  Blumentross, folgte eine zügige Heimfahrt. Auch dieses mal wurde das Berg-Wochenende  beim "Hagi" in Unterneuses in gemütlicher Runde beendet.

                                                                                                                                  Bernd Großmann

    

 

 

Touren um die Amberger Hütte in den Stubaier Alpen

29.07.-31.07.2011

 

Teilnehmer: Claudia, Pit, Christian, Sonja, Harald

 

Ziel der Begierde dieser Sektionstour war der Schrankogel, mit 3497 m der zweithöchste Stubaier Gipfel.

Die Anreise erfolgte durch das Ötztal nach Gries nahe Längenfeld. Vom Parkplatz liefen wir in zwei Stunden zur herrlich gelegenen Amberger Hütte hinauf. Und da stand er auch schon direkt vor uns, der Schrankogel, a Moggelberch, wie mir Frankn song; Aber bei guten Verhältnissen ein nicht allzu schwer erreichbares Ziel. Allweil einigermaßen Kondition braucht der Mensch natürlich, um die ca. 1400 Höhenmeter auf dem Normalweg zu bezwingen.

Die Tourenbedingungen waren am Samstag etwas durchwachsen: die Gipfel waren in dichte Wolken gehüllt und oberhalb von ca. 3000 m lag noch ziemlich Neuschnee der letzten Tiefausläufer. Aber vormittags regnete es zumindest nicht, also ging’s los, mal schauen was geht.

Der Weg führt zunächst ein Stück talein, dann links Richtung Schwarzenbergferner und wieder links hinauf auf das hohe Egg, bis hierher eine leichte Wanderung. Dann wurde es langsam alpin, eine steile, einige hundert Meter hohe Rampe mussten wir hinaufkeuchen, bis der Weg felsig wurde. Je höher wir kamen, desto schlechter wurde die Sicht. Schließlich verschwanden wir gänzlich in den Wolken, hinzu kam eine immer tiefer werdende Schneeschicht, die die Felsen bedeckte. Am oberen Westgrat, im Grunde eine kurzweilige leichte Kletterei, wurden die Verhältnisse dann so widrig, dass wir überlegten, ob wir nicht umkehren sollten. So kraxelten wir noch ein Stück über die vereisten Felsen des Grates bis uns Pit, der uns ein ganzes Stück voraus war, vom Gipfelkreuz her bereits entgegenkam. Sehr weit war es nicht mehr zum Gipfel, aber wir beschlossen trotzdem, den Rückzug mit anzutreten, zumal am Gipfel eh keine Sicht war.

Für den Abstieg ließen wir uns Zeit, und weiter unter, wo die Sicht wieder besser wurde, legten wir ein paar Pausen ein und ließen das umliegende Hochgebirgsflair auf uns einwirken.

Auf dem letzten Stück zur Hütte wurden wir schließlich doch noch von ein paar kräftigen Regenschauern geärgert.

Am Sonntag strahlte die Sonne.

Pit und ich beschlossen, dem Hüttenberg, dem Sulzkogel aufs Haupt zu steigen. Gut eineinhalb Stunden dauerte der Aufstieg bis zum Gipfelkreuz auf  2795 m. Heute konnten wir eine super Aussicht genießen, vor allem zum gegenüberliegenden Schrankogel, unserer gestrigen Tour. Es war wirklich nicht mehr weit bis zum Gipfel. Seisdrum !!

Christian und Sonja unternahmen eine Wanderung zur Gletscherzunge des Sulztalferners, währen Claudia bei der Hütte blieb und ihre Blasen pflegte.

Schließlich trafen wir uns gegen Mittag alle wieder wohlbehalten bei der Hütte und nach einer Stärkung verabschiedeten wir uns alle gutgelaunt von der Hüttenwirtin.

Nach dem Abstieg zum Parkplatz traten wir die Heimfahrt an und schließlich klang diese Sektionstour traditionsgemäß bei einer ausgiebigen Brotzeit in heimatlichen Gefilden aus.

Harald Schardt, im August 2011

 

 

 

DAV - Eistour 2011

Verpeilhütte und Rofelewand

Teilnehmer: Pit und Claudia, Dieter, Hans, „Grüps“, „Miller“ und Bernd

 

Die Rofelewand im Kaunertal sollte diesmal das Ziel unserer alljärlichen Eistour sein. Laut AV-Führer einer der anspruchsvollsten und lohnensten Gipfel im Bereich des Kaunergrates. Was wir in puncto anspruchsvoll am Ende des Folgetages auch durchaus bestätigt wussten. Nun ging es aber erst mal nach einer langen, wenn auch staufreien Autofahrt , vom Parkplatz in Feichten, in knapp 1,5 Std. bei leichtem Nieselregen rauf zur 2025m hochgelegenen Verpeilhütte, wo uns Claudia und Pit sogleich in Empfang nahmen. Beim folgenden Hüttenabend  mit einer Mehrfach-Geburtstagsfeier incl. Tiroler Grillwürstl (Geschmacksache) und Steaks und diverser Show-Event-Einlagen des jungen und sehr netten Hütten-Teams kam jedenfalls keine lange Weile auf.

So mies das Wetter noch am Freitag beim Hüttenanstieg war, so sonnig und wolkenlos präsentierte sich dann der Samstag Morgen. Um 8:00 Uhr starteten wir von der Hütte über grasige und vom Morgentau recht nasse Hänge ( es gab da einige Teilnehmer die es sogar vorzogen noch „intensiver“ in den nassen Matten zu waten) in Richtung Schweikertferner. Auch eine stattliche Steinbock-Familie ließ es sich nicht nehmen, sich ausführlich fotografieren zu lassen. Oben am Gletschersee angekommen, konnten wir uns erstmal vom imposanten Anblick unseres Tageszieles beeindrucken lassen. Die beeindruckende Gestalt des Berges wich dann aber beim weiteren „Annähern“ am Berg der Erkenntnis, daß das ein ganz schön steiler „Geröllhaufen“ ist. „Ja wo geht’s denn hier jetzt rauf?!“ So richtig ließ sich diese Frage nicht beantworten bzw. die eigentlich Normalroute mit der markanten Eisrinne von unten nicht erkennen, eher nur vermuten. „Naja, irgendwie muss es da ja rauf gehen“ , also noch ein paar Schritte hoch und siehe da, es ging da doch weiter. Das heißt, für Pit und meine Wenigkeit hieß es weiter rauf. Der Rest der Manschaft machte sich an den Abstieg. Oben in der Rinne gings dann noch mal ganz schön zur Sache, denn die letzten Meter der Rinne waren blank und gut 45º steil. Ausweichen und linksseitig auf den steilen Platten gings mit Steigeisen recht „haarig“ weiter. Gut, das da ein paar Abseilhaken vorhanden waren, welche wir nun und im Abstieg auch gerne in Anspruch nahmen. Von der Einsattelung, der den Haupt bzw. Westgipfel

vom linksseitigen Vorgipfel trennt, war es dann nur noch ein „Katzensprung“ zu Letztgenannten, für den wir uns, angesichts des langen und anspruchsvollen Abstieges entschieden, zumal sich auch das Wetter vom Süden her zu verschlechtern schien.  Aber das Wetter blieb stabil und so trafen wir nach ca 3,5 Std Abstieg wieder auf der proppevollen Hütte ein. Das anschließende „Chillen“ auf den hütteneigenen Jumbokissen vor der Hütte bei gutem Weizen und noch besserem „Roten“ war dann mehr als verdient.Am folgenden Sonntag war dann nur noch der baldige Abstieg von der Hütte und auf der Heimfahrt ein Mittagsstop in Garmisch im Brauhaus angesagt. Der gemütliche (und verregnete) Tourenausklang fand dann, wie schon so oft, im Brauereigasthof Martin in Unterneuses statt.

 

                                                                                                                         Bernd Großmann

                                                                                                                         Juli 2011                         

 

Bergwanderungen am Gardasee

09.-13.Mai 2011

Teilnehmer: Wolfgang Bär, Christian Ebner, Pit, Harald Schardt

Die neue Bergsaison begannen wir mit ein paar schönen Touren westlich des Gardasees.

Oberhalb von Gargnano amsüdwestlichen Seeufer starteten wir am Montag- Nachmittag zu einer kurzen Eingehtour auf den direkt über dem See liegenden Monte Castello di Gaino. Am Gipfelkreuz wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht über den ganzen See und hinaus in die Poebene belohnt.

Das Ziel am 2. Tag war der Monte Pizzocolo. Für diese Zweitagestour schleppten wir unser Übernachtungsgepäck hinauf bis zum Rif. Pirlo allo Spino, das leider noch geschlossen hatte.

Nachdem wir am Nachmittag den Gipfel bestiegen hatten und erneut die Aussicht auf den See und in die Adamellogruppe genossen hatten, ließen wir den Abend auf der Hüttenterrasse gemütlich ausklingen. Brotzeit und Getränke hatten wir vorausschauenderweise mit im Gepäck.

Am nächsten Morgen kam der Monte Spino an der Reihe, der Hüttenhausberg.

Damit nicht genug, direkt daneben bot es sich an, die Cresta Marmera zu überschreiten, keine einfache Wanderung mehr, hier musste man schon ab und zu ein wenig zupacken.

Auf dem Rückweg zur Hütte konnten wir die üppige Flora und Fauna in Ihrer ganzen Pracht bewundern: Orchideen und sogar eine Aspisviper, die mitten auf dem Weg ein Sonnenbad nahm, wurden fotografiert.

Wir kamen zurück zur Hütte und zu unserer Überraschung war der Hüttenwirt eingetroffen, um ein paar Arbeiten zu erledigen. Und dann hat er uns auch noch ein paar Seidla Bier verkauft - ein perfekter Tag.

Nach einer langen Talwanderung ließen wir uns an einem Gebirgsbach nieder. Die Wassertemperatur ließ sogar ein ausgedehntes Bad in den Gumpen zu.

Wieder zurück am Auto packten wir unsere Siebensachen ein und verlegten unseren Standort nordwärts an den Lago di Ledro. Am Südufer fanden wir in der Nacht ein ideales Übernachtungslager direkt am See, sogar mit Überdachung, sodass uns die nächtlichen Regenschauer nichts anhaben konnten.

Eine ausgedehnte Tagestour am nächsten Morgen mussten wir ausfallen lassen, da das Wetter in der Früh nicht besonders vertrauenserweckend war.

Also beschlossen wir, dem Nodice, einen schnell erreichbaren Vorgipfel direkt über dem Gardasee aufs Haupt zu steigen. Der ganze Gipfel ist durchlöchert mit alten Kriegsstollen aus dem 1. Weltkrieg. Die Front zwischen Österreich und Italien verlief hier, wie auch durch ganz Südtirol und die Dolomiten bis auf eine Höhe von über 3000 m.

Nun galt es, den restlichen Tag zu verplanen. In Pregasina ließen wir wir uns zu einem ausgedehnten Spaghetti- und Rotweinnachmittag nieder. Aber damit nicht genug: Zurück am Ledrosee kauften wir die herrlichsten italienischen Leckereien für unser Abendessen ein, und so ließen wir es uns an unserem vorabendlichen Übernachtungsplatz wieder sehr gut gehen.

Ein paar schöne Tage am Lago di Garda gingen zu Ende. Gott sei Dank gibt es hier noch viele verlockende Ziele, die darauf warten, erklommen zu werden. Also bis dann!!

 

Harald Schardt, im Juni 2011

       
   

Bouldern in Petrohrad

vom 07.-08. Mai 2011

 

Bouldern in Petrohrad

 

Dieses Jahr sollte mal was Neues im Tourenprogramm auftauchen.

Bouldern... hatten wir noch nicht.

 

Geplant war am Samstag früh nach Petrohrad in Tschechien zu fahren, und dort das ganze Wochenende zu bouldern. Kurz vor unserem Termin kursierte im Internet die Info eines kompletten Boulderverbots in ganz Petrohrad. Nach einer kurzen Rücksprache mit Petr Resch, dem Veranstalter des „Petrohradské padání“ und Local des Gebietes, konnte dann aber Entwarnung gegeben werden. Nur Teile des Bouldergebiets sind gesperrt.

Am Samstag ging´s dann um 7 Uhr los. Nach ca. 3 Stunden Fahrt konnten wir loslegen, und den rauen, scharfkantigen und schmerzhaften Granit von Petrohrad geniessen. Selbst die Nichtkletterer unter uns fanden Spaßam rumkraxeln im Blockmeer.

Am späten Nachmittag haben wir dann den Campingplatz in Jesenice angesteuert. Wir hatten den ganzen Platz für uns alleine. Und preiswert war´s auchnoch.

Am nächsten Morgen ging´s wieder zu den Blöcken, die Finger waren vom Vortag schon etwas strapaziert und die Haut auf den Fingerkuppen schon dünn. Nach ein paarschönen Kletterstunden sind wir noch in eine Pizzeria eingekehrt.

An der tschechischen Pizza hätte sich manch Italiener hier bei uns ein Beispiel nehmen können.

 

Entspanntes Wochenende, tolles Wetter, gutes Essen, super Felsen, nette Leute!

 

 

EISTOUREN RUND UMS BRANDENBURGER HAUS

vom 16.-18. Juli 2010

 

mit Pit, Barbara, Miller, Harald, Claudia und Oko

Bereits am Donnerstagabend fuhren wir nach Vent, wo wir gegen 1.00 Uhr in der Nacht ankamen. Nach einer kurzen Nacht auf dem Parkplatz ging es gegen 8.00 Uhr Richtung Hochjochhospiz los. Über die Rofenhöfe auf 2.014 m ging es ohne Rast weiter in leichter Steigung durch das Rofental entlang an felsigen Hängen mit blühenden Wiesen zum Hochjochhospiz (2.413m), welches wir nach ca. 2,5 h erreichten. Hier wurde erst mal gefrühstückt. Dabei konnten wir verfolgen, wie die Versorgung der Hütte per Hubschrauber erfolgte.

Am Hochjochhospiz mussten wir uns von Oko verabschieden, da er aufgrund der Erkrankung der Kinder zurück musste. Also ging es zu 5. weiter Richtung Gletscher. Das Gebiet um uns veränderte sich, wanderten wir zuerst durch blühende Alpenwiesen, wurde die Umgebung nun steiniger, eine richtige Moränenlandschaft. Nach ca. 1,5 h erreichten wir den Gletscher, nun hieß es Gurt und Steigeisen anlegen, anseilen und los. Die Sonne stand in ihrem Zenit und das merkten wir recht schnell. Durch die Reflektion des Schnees floß der Schweiß in Strömen. Nach kleineren Einbrüchen in Gletscherspalten erreichten wir nach ca. 2 h das Ende des Gletschers, nun hieß es noch mal ca. 70 m senkrecht hinauf, zur Hütte (3.277 m). Das Brandenburger Haus ist die höchstgelegene Alpenvereinshütte des DAV, sie liegt zwischen dem Gepatsch- und dem Kesselwandferner.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir geruhsam mit gutem Essen und leckerem Rotwein.

Nach einem guten Frühstück am nächsten Morgen ging es die 70 Höhenmeter wieder nach unten zum Gletscher. Über den Kesselwandferner und das Obere Guslarjoch ging es zum Fluchtkogel (3.500 m ), unserem Tagesziel. Zum Glück war es aufgrund der frühen Tageszeit noch angenehm kühl und der Schnee auch noch nicht weich. Vor der Firnflanke musste eine Gletscherspalte übersprungen werden und weiter ging es teilweise über Blankeis Richtung Gipfel. Nach ca. 1,5 h hatten wir unser Ziel erreicht und konnten die tolle Aussicht genießen. Der Blick schweifte von der Weißseespitze, Weißkugel, Wildspitze bis zum Similaun, traumhaft. Nach einer kurzen Gipfelrast ging es wieder retour. Nun war der Schnee wesentlich weicher und die Gletscherspalte aufgrund des regen Betriebes etwas größer. Gegen Mittag sind wir jedoch alle wieder gut auf der Hütte angekommen. Nach einer kurzen Ruhepause besuchten wir noch den Hausgipfel, die Dahmann Spitze (3.401 m). Hier konnten wir nochmals einen super Blick auf die umliegenden Gipfel genießen. Gegen Abend änderte sich das Wetter, es gewitterte und schneite. Der nächste Tag war dann auch sehr kalt und nebelig, so dass der Abschied nicht schwergefallen ist. Über den Gletscher, welcher wesentlich mehr Spalten aufwies, ging es wieder hinunter über das Hochjochhospiz zum Parkplatz. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Blindsee mussten wir uns von Barbara und Miller verabschieden. Gegen 20.00 Uhr ereichten wir dann die heimatlichen Gefilde und bei einer ausgiebigen Brotzeit und dem guten Bier in Unterneuses wurde wieder festgestellt – schö wars.

Claudia

 

        

 

 

Wellachköpf, Muntanitz, Kendlspitz, Gradötz

oder:

eine „hundsmiserable“ Tour ist was anderes !!

Bergtouren rund um die Sudetendeutsche Hütte in den Hohen Tauern

30.07.-01.08.2010

Teilnehmer: Irma, Claudia, Pit, Bernd, Schorsch, Grüps, Wolfgang, Harald

Ein „Hundewetter“ hatten wir an diesem Wochenende Weißgott nicht - auch wenn uns beim Hüttenaufstieg von Glanz oberhalb von Matrei/Osttirol hinauf zur Sudetendeutschen Hütte der eine oder andere Regenschauer noch etwas ärgerte. Der lange Anstieg wurde bei der Steineralm noch einmal spontan unterbrochen, um noch eine Stärkung mit auf den bald steiler werdenden Weg mitzunehmen.

So nach und nach kamen wir alle wohlbehalten auf der Hütte an und wurden auch sofort von Ekkehard begrüßt und gleich bestens umsorgt (Grüß dich! - Ekkehard! Ich bin gar nicht Ekkehard, ich bin der Pit!“ u.s.w.)

Ekkehard, Seinäszeichens Fischkopf von Geburt ist übrigens nur vorübergehend (5 Wochen) auf der Hütte. Dafür darf er auch den ganzen Tag fast die ganze Arbeit machen, während man den Hüttenwirt nur Abends beim abkassieren zu Gesicht bekam.

Der Blick gen Norden Richtung Muntanitz versprach wenig Hoffnungsvolles. Die Dreitausender am Hauptkamm waren dicht verschneit. Jedoch der Hüttenwirt machte uns mehr Hoffnung: Die Gratüberschreitung über die Wellachköpfe sei gut möglich, weil der Grat oben gut abgeblasen ist.

Also hieß es losmarschieren und ausprobieren was geht. In der Tat kamen wir bis zum Kleinen Muntanitz (3192m) gut voran. Die steile, seilversicherte Rinne hinab Richtung Großer Muntanitz stellte aber ein ernstzunehmendes Hindernis dar, weil sie total vereist war.

Aber einige unerschrockene wagten den Weiterweg.

Vom Gipfel des Großen Muntanitz (3232m) hatten wir einen grandiosen Überblick auf die Hauptgipfel der Hohen Tauern, Großglockner im Osten und Großvenediger im Westen. Nach einer opulenten Gipfelbrotzeit traten wir den Rückweg an. Die vereiste Rinne hinauf zum Kleinen Muntanitz nahmen wir jetzt souverän.

Aber was tun mit dem angebrochenen Nachmittag?

Ein Teilnehmer wollte partout noch auf die Kendlspitze steigen. „gehe hin in Frieden ! “ sagten wir anderen, und fort war er. Insider wissen wer gemeint ist.

Der übrige Haufen war auch nicht faul und marschierte später noch eine halbe Stunde hinauf zum Aussichtspunkt „Glocknerblick“. Der Glockner war zwar wegen der zunehmenden Quellwolken etwas verdeckt, aber dafür durften wir Richtung Kendelspitz eine Rettungsaktion durch das Fernglas beobachten.

Alles halb so wild, es wurde ein „Hund“ gerettet, der sich irgendwie auf den Gipfel der Kendlspitze verirrt hatte. Jedenfalls brachte unser Pit die Töle wohlbehalten mit zur Hütte herunter, zum Unmut des Hüttenwirts, der jetzt anscheinend noch etwas Arbeit damit hatte. Egal, irgendwann machte sich der Lumpi aus dem Staub und ward nicht mehr gesehen.

Abends in der Hütte war die Stimmung wieder sehr gut, wir wurden von unserem Ekkehard wieder mit einem sehr spartanischen Bergsteigeressen versorgt: (Zitat Bernd: mei sechsjähriger Sohn werd davon net satt!). Aber der Kaiserschmarren danach füllte die letzten Hohlräume. Und so wurde es wieder ein sehr gemütlicher Hüttenabend.

Der Sonntag- Vormittag bot sich angesichts des traumhaften Postkartenwetters an, den benachbarten Gradötz - Gipfel zu besteigen. In einer guten Stunde waren wir alle oben und genossen noch einmal die Tauern - Aussicht und diskutierten das „Who is Who“ in den entfernten Dolomiten - die Marmolada Nordflanke mit ihrem Gletscher war eindeutig zu erkennen - aber die anderen?

Der anschließende Talabstieg forderte noch einmal alle Reserven - trotz der proviantmäßigen Pausen auf der Hütte und später an der Steineralm.

Wir kamen alle, bis auf eine Ausnahme, wohlbehalten am Ausgangsparkplatz an. Der Schorsch hat uns anschließend alle wieder super in heimatliche Gefilde befördert und beim Hagi in Unterneuses machten wir traditionsgemäß unsere abschließende Abschlussbrotzeit.

Harald Schardt, im August 2010

 

          

 

 

 

Familientour 2010 mit Georg Wicklein

12.06. - 16.06.2010

Ziel unserer diesjährigen Familientour war das

Brünnsteinhaus in den Bayerischen Voralpen.

Eine stattliche Teilnehmerschar von 18 Personen - erfreulicherweise waren heuer wieder einmal 3 motivierte Mädchen mit von der Partie - erreichte mit dem Pkw den Ausgangspunkt unserer Tour, den Gasthof „Zum feurigen Tatzelwurm“ nahe dem Sudelfeld bei Bayerisch Zell. Bevor wir den Aufstieg zum Brünnsteinhaus angingen, wurde hier erst einmal ein Weißwurstfrühschoppen eingelegt.

Anschließend besichtigten wir noch den gewaltigen Wasserfall - nicht weit vom Gasthaus entfernt. Eine beeindruckende Schlucht hat hier der Gebirgsbach in den Fels gefressen.

Dann ging’s bergauf und nach einer mehrstündigen Wanderung erreichten wir alle wohlbehalten das Brünnsteinhaus.

Parallelen zum Vorjahr zeigten sich auf - auch heuer hat sich wieder ein Wanderstiefel eines Teilnehmers in seine Bestandteile aufgelöst. Aber, diesbezüglich erfahren, wie wir waren, haben wir dieses kleine Problem geschickt mittels einer Reepschnur gelöst und den Stiefel wieder zusammengebunden.

Schließlich war das Brünnsteinhaus auf 1342m erreicht. Nach einer längeren Pause wollten wir natürlich alle an diesem Nachmittag noch auf den Hüttengipfel, den „Brünnstein“ auf 1619 m hinaufsteigen, denn das Wetter war noch einigermaßen gut, aber von Westen nahten schon dunkle Gewitterwolken.

Ein einfacher Klettersteig führt direkt von der Hütte in einer Dreiviertelstunde hinauf auf den Gipfel, der mit einer kleinen Kapelle und einem Gipfelkreuz aufwarten kann. Ein abwechslungsreicher Spaß, besonders für unsere drei jungen Mitstreiterinnen.

Die Regenwolken kamen aber immer näher und so mussten wir uns beeilen, um wieder trocken die Hütte zu erreichen.

Auch das war schließlich geschafft und wir bezogen unser Quartier, bevor wir in gewohnter Manier einen zünftigen Hüttenabend zelebrierten.

Am Sonntag früh ging unser Weg zurück zum Ausgangspunkt Tatzelwurm, wo wir noch einmal im Biergarten eine Mittagspause einlegten, bevor wir die Heimfahrt antraten.

Zunächst jedoch besichtigten wir noch die Wallfahrtskirche im nahe gelegenen Birkenstein.

Ein kleines zusammengeschmolzenes Häuflein traf sich nach der Heimfahrt noch in Unterbrunn im Biergarten, um der gelungenen Tour wie gewohnt einen würdigen Abschluss zu verleihen.

 

Harald Schardt, im Juni 2010

     

 

Hochtour auf den Olperer 3476m

27.06.2010

Sieben auf einen Streich wollten auf den „Olbernen Olperer“. Aber das Wetter sah nicht gut. Es hatte 7 Tage vorher geschneit. Soll Mann oder Frau oder lieber nicht? Nach langem hin und her, machten sich die Teilnehmer Barbara, Claudia, Christian, Karl, Frank, Klaus und meine Wenigkeit  auf die Reise ins Zillertal.

Unser Ziel ist dieOlpererhütte auf 2389 m, welche vom Schlegeisstausee in knapp 2 Stunden zu erreichen ist.

Der Aufstieg zur Hütte erfolgte bei herrlich blauem Himmel, so wie es der Wetterbericht gemeldet hatte.

Doch am nächsten Morgen, oh Graus, alles bewölkt, der Gipfel verhangen. Es graupelt und regnet leicht.

Aber es ist erst  6 Uhr morgens und wir gehen trotzdem los, es kann sich ja noch ändern. Nach 2 Stunden erreichen wir den Riepenkopf, 2905 m.

Es ändert sich aber nichts, im Gegenteil es wird windiger und nebliger.

Nach kurzer Rast steigen wir zurück zur Hütte .

Nach einer kurzen Kaffeepause wandern wir botanisierend zum nahe gelegenen Friesenberghaus der Sektion Berlin. Und wieder zurück.----

Trotz aller Widrigkeiten noch ein schöner Tag

Am nächsten Tag, wird das Wetter, vom allerfeinsten sein verlautet die Hüttenwirtin und spendiert einen Schnaps.

Also stehen wir am nächsten Morgen wieder am Frühstücksbuffett.

Um frisch gestärkt dem „olberen Olperer“ über den Riepengrat zu besteigen.

Nach ca. 4 Stunden über herrliche Schnee und Firnhänge und einen Blockgrat mit Kletterei stehen wir strahlend auf dem Gipfel.

Nach  einer kurzen  Rast mit fantastischem Rundblick, geht es den gleichen Weg wieder zurück zur Hütte..

Es war wieder eine herrliche Bergtour und Klang wie immer abends mit einem guten fränkischen Bier aus.

 

       

 

 

 

Skitour in den Stubaier Alpen 

30.03. - 02.04.2010

Teilnehmer: Pit und Harald

Kurzentschlossen brachen wir am Dienstag auf, um der Winnebachseehütte (2362m) in den Stubaier Alpen einen Besuch abzustatten.

Von Gries im Ötztal mussten wir zuerst unsere Ski eine Stunde lang hinauftragen, bis die Schneelage es zuließ, die Ski anzuschnallen. Den weiteren Weg zur Hütte mussten wir bei heftigem Föhnsturm und schlechter Schneelage zum Teil über hartgefrorene Lawinenkegel zurücklegen, doch schließlich war die Hütte nach drei kräfteraubenden Stunden erreicht.

Auf der Hütte empfing uns eine gedrückte Stimmung. Ein Teilnehmer einer Schweizer Gruppe war an diesem Vormittag von einem Gipfel tödlich abgestürzt.

Doch der nächste Tag versprach nur Gutes. Das Wetter am Mittwoch war herrlich und über Nacht waren 25 cm Neuschnee gefallen.

Wir starteten unsere Skitour in Richtung Zwieselbachjoch. Das Spuren hinauf ins Joch übernahmen netterweise unsere Vorgänger. Bis hinauf zum Breiten Grieskogel  hat sich an diesem Tag angesichts der Schnee- und Lawinenverhältnisse niemand gewagt. Und so legten wir im Zwieselbachjoch auf ca. 2900m eine verdiente „Gipfelpause“ ein, bevor wir  über leider schon angetauten Neuschneehängen zurück zur Hütte abfuhren.

Den angebrochenen Nachmittag wollten wir nicht ungenutzt verstreichen lassen. Also schnallten wir unsere Ski noch einmal an und stiegen hinauf zum Hüttengipfel „Ernst- Riml- Spitz“ auf 2507m mit Gipfelkreuz.

Dann zog es zu und wir fuhren hinunter zur Hütte.

Am Donnerstag war schlechteres Wetter vorhergesagt. Früh kam zwar noch ab und zu die Sonne durch, doch über den Gipfeln pfiff bereits ein heftiger Wind, und so beschlossen wir ins Tal abzufahren. Von „Abfahren“ konnte jedoch keine Rede sein. Langsam mussten wir uns über hartgefrorene Spuren durch die Latschen nach unten tasten, bevor wir das letzte Stück unsere Ski wieder schulterten.

Kaum hatten wir schließlich unser Auto wieder gepackt und uns auf den Heimweg gemacht, begann es auch schon zu schneien und hörte den ganzen Tag nicht mehr auf. Zu guter Letzt machte auch noch das Auto schlapp und wir steuerten in Umhausen eine Werkstatt an, und weil das was größeres wurde, mussten wir bis zum nächsten Tag in Umhausen in einer Pension übernachten.

Sei´s drum! Die Skitour am Mittwoch hat viel Spaß gemacht und auch sonst waren es sehr schöne Tage in den herrlichen Stubaier Alpen.

 

Bis zur nächsten Skitour!

 

Harald Schardt, im April 2010

 

         

 

 

Abschlusswanderung 23.November 2009

 

PS-Wanderung so lautete das diesjährige Motto der Abschlußwanderung 2009-11-23

Zu dieser Wanderung trafen sich 12 Teilnehmer am Bahnhof in Lichtenfels ein. Mit dem Zug ging es dann nach Pressig und von dort weiter nach Welitsch und Heinersdorf. Hier endete vor 20 Jahren Westdeutschland. Nun folgten wir dem Grenzweg (betonierte Straße der ehemaligen Grenzsoldaten der DDR) über den 580 m hohen Müllersberg mit herrlichen Ausblicken zur kleinen Ortschaft Mönchsberg. Von hier aus geht’s über Jagdshof hinauf zum Aussichtspunkt Frankenblick (Sicht bei klarer Sicht vom Schneeberg-Banz) Nach einer kurzen Rast mit Brotzeit ging´s weiter über den Steinhügel nach Judenbach. Die alte Handelsstraße Nürnberg-Leipzig geht’s  hinunter am Klettergarten Bocksberg vorbei nach Blechhammer. Nun querten wir die Steinach und stiegen wieder Hang hinauf nach Neufang. Und weiter an der Sternwarte vorbei zum Tiergarten mit der Gaststätte Blockhütte, nach einer kurzen Rast geht’s hinunter nach Sonneberg am Lutherhaus vorbei zum Bahnhof.

 

 

Wilde Kreuzspitze in Südtirol

mit Harald

Teilnehmer: Anita, Christa, Claudia, Franz, Schorsch, Pit, und Harald

02. – 04. Oktober 2009    

Mit zwei stattlichen Dreitausendern in den Südtiroler Pfunderer Bergen sollte unser diesjähriger Bergsommer zu Ende gehen.

Nachdem in Wolfrathausen eine Reifenpanne behoben war, ging unsere Anfahrt weiter über den Brenner ins Pustertal und gleich nördlich ins Valser Jochtal, wo wir auf einer steilen und abenteuerlichen Bergstraße bis kurz vor die Fanealm fahren konnten. Hier wurde bei bestem Spätsommerwetter erst einmal ausgiebig Brotzeit gemacht und vom guten Südtiroler Rotwein gekostet. Danach wanderten wir durch das herrliche hintere Jochtal hinauf zur Brixner Hütte auf 2300 m.

Die Hüttenwirtin hatte uns schon sehnsüchtig erwartet, denn wegen der Reifenpanne hatten wir uns zwei Stunden verspätet.

Am Samstag wurde die Wilde Kreuzspitze in Angriff genommen, mit 3132 m der Hauptgipfel der südlich des Zillertaler Hauptkammes gelegenen Pfunderer Berge.

Der Weg führt von der Hütte hinauf durch das hinterste Jochtal ins 2808 m hoch gelegene Rauhtaljoch. Vom unterhalb des Jochs gelegenen Gletscher ist mittlerweile nicht mehr viel übrig, doch anscheinend sind in den letzten Jahren noch ein paar Spaltenunfälle passiert, was man kaum glauben kann, wenn man sich das kümmerliche Eisfeld betrachtet. Der Weg hinauf ins Joch führt jetzt über Geröll rechts am Gletscher vorbei.

Im Joch angelangt blickt man hinüber in die Ortleralpen und in die Ötztaler und Stubaier Berge. Tief unten, 300 m tiefer liegt der große „Wilde See“. Doch zuvor galt es, den Gipfel zu besteigen. Die Wilde Kreuzspitze macht ihrem Namen nicht wirklich alle Ehre, denn es handelt sich eigentlich um einen harmlosen Wander- Dreitausender. Doch die Sicht vom Gipfel ist besonders schön. Direkt vor Augen hat man den Hochfeiler und seine Trabanten.

Zurück ins Joch ging unser Weg weiter hinunter zum Wilden See, während Pit noch einen Abstecher hinauf zur benachbarten Bliggenspitze machte. Alle wieder vereint machten wir unten am Seeufer noch eine gemütliche Rast. Dann ging unser Rundweg weiter hinunter über die Labeseben Alm, die leider schon geschlossen hatte und mit 300 m Gegenanstieg wieder hinauf zur Brixner Hütte.

Das Wetter war auch am Sonntag anhaltend schön, und so konnten wir uns früh noch aufmachen, der direkt neben der Hütte gelegenen, 3022 m hohen Wurmaulspitze aufs Haupt zu steigen. Der ziemlich steile Aufstieg ging erstaunlich flott und vom Gipfel bot sich eine schöne Sicht in die Dolomiten, die Venediger- und Rieserferner Gruppe.

Zurück bei der Hütte machten wir noch eine Mittagspause, bevor wir uns von der Hüttenwirtin verabschiedeten und wieder hinunter zum Parkplatz wanderten.

Das Wochenende war, meine ich, wieder mal eine runde Sache, nicht zuletzt wegen des traumhaften Wetters, sozusagen „a gemähda Wiesn“.

Leider fiel jedoch unsere traditionelle heimatliche Einkehr dem vielen Verkehr zum Opfer.

Harald Schardt, im Oktober 2009

 

 

 

Wir machen den

„Lichtenfelser Weg“

 in der Sellagruppe und andere Schmankerl vom Stützpunkt „Franz- Kostner- Hütte“

 

Teilnehmer: Claudia ,Anita, Pit,  Franz, Christian, Jürgen (Wurz), Hans, Miller, Harald

18. – 22. September 2009    

 

Ein gelungenes verlängertes Dolomiten- Wochenende verbrachten wir anlässlich unseres 100- jährigen Sektionsjubiläums in der östlichen Sellagruppe. Im Mittelpunkt der Unternehmung stand natürlich der „Lichtenfelser Weg“, ein zum Teil versicherter Steig, der von der „Franz- Kostner- Hütte“ über die Eisseespitze bis auf den Piz Boe´, dem höchsten Sella- Gipfel führt. Dieser Weg wurde einst vor etlichen Jahrzehnten von den Veteranen der Sektion Lichtenfels gebaut und wird heute gerne als alternativer Anstieg auf den Piz Boe´ statt des völlig überlaufenen Normalweg von der Bergstation der Pordoiseilbahn und dem vom Pordoijoch her führenden sehr extremen Klettersteig „Cesare Piazzetta“ begangen.

Das Wetter war überraschend beständig und so begingen wir also am Samstag diesen Steig hinauf über die Eisseespitze und die Cresta Strenta, dem nördlichen Fortsatz des Piz Boe´, zum Schluss über vereistes Gelände bis zum Gipfel - eine abwechslungsreiche Unternehmung. Nach der Gipfelpause folgte der Abstieg zur Pordoischarte und nach erneuter Rast auf der dortigen Hütte der steile Abstieg durch die Pordoischarte hinunter und auf dem Ringwanderweg  auf ca. 2500 m in ständigem Auf und Ab zurück zur Kostner-Hütte.

Auch an den nächsten Tagen hatten wir schönes Wetter. Am Sonntag Vormittag stand der Klettersteig auf den Boeseekofel auf dem Programm, eine anspruchsvolle Sache, aber schön zum Klettern mit zwei abschließenden Leitern und einem kleinen Überhang, der zum Schluss wieder auf sanfteres Gelände bis zum Gipfel führte. Glücklicherweise waren wir zeitig dran, denn nachdem wir unseren Rückweg über den Normalweg zurück zur Hütte absolviert hatten, war der Klettersteig dicht bevölkert, und wir hatten noch angesichts der frühen Tageszeit genug Muse, die klettertechnischen Fähigkeiten der Ferratisti mit dem Fernglas zu begutachten.

Am Montag führte uns ein weiterer Klettersteig durch die Vallonschlucht hinauf auf den Neunergipfel, und nicht genug, wurde auch noch die Vallonspitze gleich daneben in Angriff genommen, wieder bei herrlichem Wetter - Glück muss der Mensch haben. Die Aussicht hinüber zur vergletscherten Nordseite der Marmolada, zur Fanesgruppe oder auch in die tiefen Schluchten des Mittagstals und des Val Lasties war jeden Tag von Neuem beeindruckend.

Eine, wie ich meine, gelungene Jubiläumsveranstaltung neigte sich dem Ende. Wir hatten viel Spaß bei unseren Unternehmungen. Eine blitzsaubere Hütte und ein freundliches Hüttenwirtsehepaar, die uns rund um die Uhr verwöhnten, taten ihr Übriges.

Auf der Heimfahrt machten wir noch Station in Brixen und in Garmisch-Partenkirchen und schließlich landeten wir wieder mal beim Hagi in Unterneuses und sagten: Servus, bis zur nächsten Bergtour !!

 

Harald Schardt, im September 2009

 

Unsere Sektion feierte im kleinen Rahmen am 1. September - Wochenende Ihren 100. Geburtstag in der vereinseigenen Hütte in Oberküps.

Unsere Sektion feierte im kleinen Rahmen am 1. September - Wochenende Ihren 100sten Geburtstag in der vereinseigenen Hütte in Oberküps.

Im Rahmen des Festabends am Samstag wurden folgende Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt:

Für 60 Jahre Gerhard Rattinger und Gerhard Schmidt

Für 50 Jahre Hans Buchka, Friedrich Goller, Knut Knorr, Alexander Leikheim , Dieter Liebermann und Hans Popp

Für 40 Jahre Hermann und Rosemarie Hollfelder, Karlheinz Lambert und Karlheinz Vogel

Für 25 Jahre Winfried Banai, Georg Jakob, Christian Kottenhahn, Leo Schmidt und Georg Trautmann.

Des weiteren wurden für jahrelange, unentgeltliche Arbeit zum Wohle der Sektion mit Ehrenurkunden ausgezeichnet:

Hans Buchka Vorstand von 1978 – 1995 und Wanderwart von 1967 - 1978

Anne und Kurt Ditterich Wanderwart von 1978 - 1999

Rosemarie Stangl, Schriftführerin von 1978 - 1999

Dieter Lassonczyk, Kassier von 1981- bis heute

Gunda Scherm, Hüttenaufsicht von 1960 – 1996

Alexander Leikheim, Hausgärtner von Oberküps

Nach den Auszeichnungen , der Überreichung der Ehrenurkunden sowie Ehrenzeichen ging es zum gemütlichen Teil über, untermalt von der Steierischen Ziechkatz, gespielt von Wilfried Engel.

Am Sonntag wurde der Hüttengeburtstag gefeiert. Hierzu konnten wir wieder viele unserer Mitglieder begrüßen.

 

Recht herzlich möchten wir uns bei allen Helfern bedanken, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung des Wochenendes tatkräftig unterstützt haben. Auch einen großen Dank an alle Kuchenspender, deren Torten und Kuchen wieder reissenden Absatz gefunden haben.

 

 

 

 

Bergtouren rund um den Gardasee

Teilnehmer: Wolfgang, Pit,  Harald

29.Juni – 03.Juli 2009    

 

 

Die erste Bergwanderung unseres Sektionsneulings Wolfgang Bär aus Ludscht sollte eigentlich in die Berchtesgadener Alpen gehen. Aber das Wetter war in den südlichen Alpen wesentlich besser gemeldet, also entschlossen wir uns die Gegend um den Gardasee unsicher zu machen.

Am Montag früh fuhren wir also bis nach Mezzocorona im nördlichen Trentino. Dort befindet sich eine landschaftlich hervorragende, relativ leicht zu begehende Schlucht, die sog. Giovanelli- Burrone- Schlucht. Vom Wanderparkplatz geht es zunächst ein Stück durch einen mäßig ansteigenden Waldpfad bis zum Einstieg: Die erste ca. 10m hohe senkrechte Leiter lässt einen Bergneuling erst einmal etwas zögerlich verharren. Doch mit ein wenig gutem Zureden wurde die erste Hürde souverän gemeistert. Die nächsten etwas harmloseren Leitern und Versicherungen waren dann auch kein Problem mehr und so war die gesamte Durchquerung der Burrone- Schlucht dann nur noch ein bergsteigerisches und landschaftliches Highlight. Höhepunkt dieser Tour war sicherlich der plötzlich inmitten der Schlucht auftauchende Schleierwasserfall.

Die ganze Durchquerung der Schlucht waren etwa 500 Höhenmeter, dann wurde das Gelände wieder flacher und durch den Wald führte der Wanderweg nach Monte, einem Bergdorf in grandioser Aussichtslage mit Blick auf das Etschtal. Von hier führte ein steiler Abstieg zurück zum Ausgangspunkt.

In der Talstation der Monte- Seilbahn in Mezzocorona begaben wir uns zur nächtlichen Ruhe, nachdem wir dem Rest unseres Biervorrats den Gar ausgemacht hatten. Die nächsten Tage war also vino rosso angesagt, was auch nicht schlecht war.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann hinunter zum Gardasee, und zwar gleich ins westlich gelegene Valle di Ledro.

Von Pre aus führt eine landschaftlich herrliche Tageswanderung auf den Monte Carone, zunächst durch Wald, später über Almgelände mit ausgedehnten Blumenwiesen in einen Sattel, wo man plötzlich einen schönen Blick über den Gardasee hinüber zum Monte Baldo hatte. Noch ein paar Hundert schweißtreibende Höhenmeter, und der 1621 m hohe Gipfel war erreicht.

Die Gipfelrast fiel etwas kürzer aus, denn von Westen nahte ein Gewitter, was sich aber zum Glück nordwärts verzog und so konnten wir nach einer Stunde Abstieg bei der Malga Vil noch eine längere Pause einlegen und uns in einer Kuhtränke etwas abfrischen. Zurück in Pre probierten wir dann in der Dorfkneipe unseren ersten vino rosso. Danach fuhren wir hinunter nach Riva und bezogen auf einem Campingplatz für 3 Nächte unser Quartier. Nach einem erfrischenden Bad im See ließen wir den Abend mit italienischen Leckereien ausklingen.

Am nächsten Morgen beschlossen wir, den Monte Baldo zu besteigen, und zwar von Osten, da bei dem die ganze Woche herrschenden gewittrigen Wetter dieser kürzere Aufstieg sicherer war. Schon während des Aufstiegs am späten Vormittag türmten sich wieder riesige Gewitterwolken auf, doch wir erreichten trockenen Fußes das Rifugio Telegrafo direkt unter dem gleichnamigen 2200 m hohen Monte- Baldo- Gipfel. Wieder gab es vino rosso und eine leckere Pasta.

Das Wetter schien sich etwas zu beruhigen, also marschierten wir hinüber zum eine Stunde entfernten Monte-Baldo- Hauptgipfel, der 2218 m hohen Cima Valdritta. Leider war uns die Sicht in die Brenta und zum Monte Adamello wegen der vielen Gewitterwolken verwehrt.

Die Rückfahrt nach Riva unterbrachen wir kurz vor Mori in einer Pizzeria und der Abend endete dann erneut auf dem Campingplatz in gewohnter Manier.

Der Donnerstag war unser letzter Tourentag, also sollte es eine etwas kürzere Tour werden.

Dafür bot sich ein östlich von Dro gelegener Höhenweg über einen kleinen Gipfel an, der Sentiero della Maestra auf den Dosso Grande. Gute vier Stunden dauerte diese landschaftlich sehr abwechslungsreiche Wanderung. Der Hinweis beim Abstieg „solo per esperti - nur für Geübte“ ließ noch einmal kurz aufhorchen, doch es stellte sich heraus, dass es sich lediglich um einige harmlose Seilversicherungen an ein paar steileren Wegpassagen handelte. Fast wieder im Tal angelangt, hat uns dann doch noch ein kurzer Gewitterschauer geärgert.

Den angebrochenen Nachmittag verbrachten wir dann damit, an der westlichen Seeseite eine passende Trattoria zu suchen, die wir dann bei Tremosine auch gefunden haben. Mehrere Parkplätze mussten wir nach einem verlorenen Geldbeutel absuchen. Auch dieser ist schließlich (Gott sei Dank) wieder aufgetaucht - Alzheimer lässt grüßen!

Einen runden Abschluss unserer fünf Tage im Trentino bildete bei unserer Heimfahrt noch ein Abstecher in die Dolomiten - Rosengarten, Latemar, Sella und Langkofel zeigten sich noch einmal im besten Licht, bevor uns wieder einmal aufziehende Gewitter endgültig unsere Heimfahrt fortführen ließen.

Harald Schardt, im Juli 2009

 

          

 

 

„Familientour“ auf den Hochgern“

 

Teilnehmer: Schorsch, Christa, Irma, Miller, Barbara, Pit, Claudia, Harald, Brigitte, Erich, Franz, Anita, Toni, Hansi

13. – 14. Juni 2009    

 

Für unsere traditionelle Frühjahrsbergwanderung, die sogenannte Familientour, hat unser Schorsch heuer den Chiemgauer Gipfel „Hochgern“ ausgesucht. Mit mehreren Fahrzeugen brach eine stattliche Teilnehmerschar hochmotiviert nach Marquartstein auf. Kurz nach dem Parkplatz im Ort trennten wir uns in zwei Gruppen. Die eine wanderte über die Agergschwendalm direkt hoch zum Hochgernhaus, die zweite, größere Gruppe nahm den weiteren Weg über die Schnappenkirche und Staudacher Alm zum Hochgerngipfel. Der Wettergott meinte es gut mit uns. Beinahe während des gesamten Aufstiegs bewahrten uns dichte Wolkenfelder davor, dass uns die Sonne allzu sehr aufs Hirn brannte, dafür hätten wir bei unseren Pausen auf der Staudacher Alm und am Gipfel gern eine paar mehr Sonnenstrahlen gesehen.

Der erste Abschnitt des Aufstiegs ging bis zur Schnappenkirche. Hier kann man neben dem kleinen Kirchlein einen grandiosen Blick ins bayerische Voralpenland und natürlich auf den Chiemsee genießen. Nachdem einige Näschereien die Runde gemacht haben, ging es weiter bis zur Staudacher Alm. Leider begannen sich die Wanderstiefel eines Teilnehmers schon in ihre Bestandteile aufzulösen. Was tun? Der größte Teil der Tour stand noch bevor. Das Problem war jedoch auf der Alm blitzartig gelöst, indem uns der Wirt ein langes Stück Draht gab und wir die abgelöste Sohle wieder an den Stiefel binden konnten. Gewusst wie! Das Provisorium hielt noch den ganzen Tag und auch noch den nächsten.

Nach der Alm wurde der Aufstieg steiler, sodass wir noch eine gute Stunde lang ganz schön ins Schwitzen kamen. Doch dann war der Gipfel erreicht. Alle Mühen hatten sich wieder einmal gelohnt. Dichte Wolkenfelder sorgten dafür, dass die Fernsicht in die Hohen Tauern und zum „Kaiser“ nicht allzu postkartenmäßig ausfiel.

Ein kurzer Abstieg und das Hochgernhaus war erreicht. Nun waren alle Wanderer wieder beieinander - bis auf zwei. Die saßen noch eine Hütte weiter unten. Eine Teilnehmerin hatte sich wohl unter einer Bergwanderung etwas anderes vorgestellt.

Den angebrochenen Abend nutzten die einen, um doch noch auf den Gipfel zu steigen, wieder andere hoben sich dies für den nächsten Vormittag auf, während die meisten auf der Terrasse die letzten Sonnenstrahlen genossen. Dann trieb uns jedoch ein kalter Wind hinein in die geheizte Stube an den Kachelofen.

Eine Premiere hatten wir diesmal auch: Wer Fleisch zum Abendessen wollte, musste es selber grillen. Schlaue Hüttenwirtin! - Übrigens eine alte Bekannte von der Klausenhütte, die wir vor ein paar Jahren besucht hatten.

Der Sonntag brachte Bilderbuchwetter. Weiß leuchteten Glockner, Venediger und Co. unter einem tiefblauen Himmel herüber. Während wie gesagt die einen das Gipfelerlebnis nachholten, vertrieben sich die anderen die Wartezeit bei einem Frühschoppen auf der Hüttenterrasse.

Dann gings an den Abstieg, 1000 Höhenmeter bis nach Marquartstein. Am Dorfbrunnen konnten wir uns frisch machen, ein abschließendes Eis daneben im Cafe und wir traten die Heimreise an.

Die gelungene Veranstaltung klang im heimatlichen Unterbrunn beim „Wölf“ aus, wo Bier, Schaschlick und Schäuferla wieder richtig gut fränkisch schmeckten.

Harald Schardt, im Juni 2009

 

 

 

 

Klettersteige an der Mosel

 

 

5. – 7. Juni 2009    

Ein wunderschönes Klettersteigwochenende erlebten wir, das sind die beiden

Lotzenbrüder Klaus und Josef, der Renner Klaus genannt Miller und meine Wenigkeit der Mecht`l  am ersten Juniwochenende an der Mosel.

Die Idee kam vom Klaus der diese Klettersteige in der Fernsehsendung  „Rucksack“ entdeckt hatte.

Er recherchierte auch die Unterkunft, und die Fahrt für uns.

Die beiden Klettersteige die wir ins Auge fassten, waren einmal von der Ortschaft

Bremm, der Calmont Steig und von der Ortschaft Erden der Erdener Kletterweg.

Und welch ein Zufall auch, gab es doch in der Ortschaft Erden einen Winzer der doch tatsächlich den gleichen Namen trug wie unser Lotzen Klaus.

Weingut Klaus Lotz bei dem wir auch übernachteten, die Zimmer waren sehr gut, was auch für den Wein galt, den wir durch eine Weinprobe kennen lernen durften.

Jetzt zum Ablauf der Geschichte:

Am Freitag war Abreise von LIF um 13.oo Uhr, der Miller fuhr selbst von Augsburg nach Erden, und was für ein Zufall  wir kamen fast gleichzeitig in Erden an. - ca. 2 Minuten -

Am Samstag machten wir den Calmont – Klettersteig zuerst, weil er ist von Erden aus 30km

entfernt und mit einer Gehdauer von 2 Stunden beschrieben, der längere von beiden.

Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter, es hatte leicht zu Regnen angefangen,

wodurch das Schiefergestein natürlich etwas rutschig geworden ist.

Aber der Steig selber ist eine super Sache ständiges auf und ab über Treppen, Leitern und

Steilen Fels, Tiefblicke und schöne Aussichten. Leider durch den Regen verhindert der Aufstieg zur Bremmer Todesangst,  und Gipfelkreuzfahne wo bei schönem Wetter auch ein Ausschank gemacht wird. – Aber man kann ja noch mal bei schönem Wetter eine  Wiederholung machen.

Den zweiten Klettersteig machten wir am Sonntagmorgen, den Erdener – Treppen – Steig

Ein etwas kürzer Klettersteig aber sehr reizvoll, leider war die längere Strecke gesperrt, wegen Uhubrüten`s,  - unser Hausherr meinte er verstehe das nicht, weil einen Uhu habe er die letzten Jahre hier nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Am Einstieg geht es mit einer Römischen Kelteranlage los. dann durch steile Anstiege Treppen und Leitern hoch bis zum Uhufelsen, den wir leider nicht umrunden konnten, dann anschließend durch die Erdener Treppchen – so das gleichnamige Weingebiet – zurück zum Startpunkt. Wanderdauer ca. 1 Stunde 30 Minuten.

Danach zurück zur Unterkunft wo wir uns noch von unserer Gastfamilie verabschiedeten,

und ein paar Flaschen Wein mit nach Hause nahmen.

Die Heimfahrt verlief ohne Staus  so das wir um 14,15 Uhr in Sassendorf noch einen Imbiss

zu uns nahmen.

Ein super Wochenende das wiederholungswert ist.

                                                                                                        Gez. Meixner Raimund

 

      

   

 

 

 

Wandern und Kletter im Inntal

 

1.Mai – 3.Mai 2009    

 

 

Trotz relativ schlecht gemeldeten Wetter machten sich drei Unentwegte auf die Fahrt ins Inntal.

Ziel war Schärding in der Nähe von Passau, eine kleine herrliche Stadt in einer Innschleife gelegen. Am Abend ging es dann noch auf Stadtbesichtigung, bei der wir die 7 Weltwunder der Antike anschauten. Wieder erwarten war das Wetter sehr schön. Der Abschluss des Abends erfolgte in der Brauerei Kapsreiter.

Am nächsten Tag unternahmen wir eine Wanderung am Inn entlang nach Neuhaus, Kloster Vormbach, weiter nach Neuburg , wo wir eine riesige Festung besichtigen konnten, und anschließend über den Inn nach Schloß Wernstein mit Mariensäule (Nachbildung der von München). Von dort ging es wieder zurück nach Schärding; Dauer ca. 5 h. Am Ufer des Inn entdeckten wir nicht nur Orchideen sondern auch die Frassbilder der Biber.

Nach einer gemütlichen Bierrunde in der Brauerei Baumgartner (Gasthaus „Zur Bums’n“) ging es zur Nachttruhe.

Am nächsten morgen wurde dann am Innuferklettergarten geklettert. Danach besichtigten wir in Schardenberg bei Passau die  Fatimakapelle und den Aussichtsturm, von welchem man bei guter Sicht den Watzmann und Bayerischer Wald sehen kann.

Auf unserer Heimreise besuchten wir noch das Kloster Aldersbach mit eigener Klosterbrauerei.--------Fazit ein rundherum herrlich, gelungener Ausflug

 

        

 

 

Ehrungsabend 2008

 

 

Wie alle Jahre fand auch heuer wieder unser Ehrungsabend für langjährige Mitglieder

in der vereinseigenen Hütte in Oberküps in gemütlicher Runde statt.

Dieses Jahr wurden ausgezeichnet für:

60 Jahre Karl Schmid

50 Jahre Florian Scherer

40 Jahre Klaus Gärtner, Ingrid Irmer, Heinz Irmer, Edda Stangl, Rosemarie Stangl, Waltraud   Vogel

25 Jahre Dino Drenkard ,Hans Fischer, Heinz Gäberlein,  Susanne Gärtner, Georg Griebel, Beate Herold, Arno Reichert

 

So mancher Schwank aus vergangenen Zeiten wurde aufgetischt und so verging die Zeit wie im Fluge.

 

 

 

 

Abschlusswanderung 2008

Motto: Wir wandern zur Gans mit dem Namen            + nthal

 

                  

Die Abschlusswanderung war diesmal eine richtige Winterwanderung. Mit dem Zug fuhren wir, das waren 13 Personen, nach Sonneberg und wanderten durch die Altstadt hinauf zum Schloss Sonneberg.

Eine herrliche, wenn auch nebelige Winterlandschaft (ca. 15 cm Neuschnee) erwartete uns dann beim Aufstieg zur Kaiser-Wilhelm-Höhe ( früher war hier ein Aussichtsturm).

Von dort wanderten wir weiter durch die herrlich verschneiten Wälder bis zur Roethenquelle und weiter Richtung Fellbergbaude. Von hier ging es dann hinab in Richtung Forsthaus Augustenthal (Geschichte mit einer Gans Auguste+nthal= Augustenthal). Hier zwang uns nach cirka 3,5 Stunden mühsamen Schneestapfens der liebe Hunger zur Einkehr.

Nachdem wir uns mit Hirsch-, Wildschwein-, Gänsebraten und anderen Köstlichkeiten gelabt hatten, ging es weiter zum Bahnhof in Mengersgereuth-Hämmern und mit dem Zug zurück nach Lichtenfels.

 

 

Goldener Herbst im Rofangebirge: 12 Gipfel in vier Tagen

mit Pit und Harald - und Miller

 

                  

 11.-14.10.2008   

12 Gipfel waren eigentlich schon in drei Tagen geschafft, denn am vierten Tag hat uns der eine und andere Regenschauer vom Besuch der Haidachstellwand abgehalten, welche auf unserem Rückweg von der Bayreuther zur Erfurter Hütte nur einen Katzensprung vom Krahnsattel entfernt lag. So ließen wir also den 13. Gipfel links liegen.

Wir erreichten den Achensee am Samstag gegen 10 Uhr und fuhren direkt nach Steinberg am Rofan. Unsere heutige Tour war der Guffert. Wegen des schönen Wetters waren ziem­lich viele Wanderer unterwegs. Der Gipfel war in ca. dreieinhalb Stunden erreicht, wir mar­schierten weiter hinüber zum Guffertstein, vorbei an der so genannten „(Grohs)-Schmiedtquelle", die sich aber nur als ein armseliges Rinnsal herausstellte, und anschlie­ßend wieder hinunter nach Steinberg.

Das war eine schöne Tour, auch wenn manche Wanderer ihre gefräßigen Vierbeiner bis zum Gipfel mitschleppten - beinahe wäre es um Pit's Brotzeit geschehen gewesen. Abends unten im Gasthof „Waldhäusl" ließen wir einen wunderschönen Oktobertag bei Knoblauchsuppe, Rotwein und so manchen anderen Schmankerln ausklingen, bevor wir unser Auto zum Lu­xushotel umfunktionierten.

Am Sonntag früh fuhren wir nach Maurach. Über die Dalfazer Alm marschierten wir hinauf auf die Hochiss, mit 2299 m der höchste Rofangipfel. Noch näher als am Vortag lagen die Hohen Tauern und die Zillertaler Alpen mit dem Olperer Skigebiet direkt vor uns. Über den Dalfazer Kamm mit dem Dalfazer Rosskopf und der Rotspitze stiegen wir hinab zur Erfurter Hütte. Miller, der bereits die zweite Nacht auf der Hütte verbrachte und tagsüber seine eige­ne Rofanrunde gedreht hatte, gesellte sich nun zu uns und wir verbrachten gemeinsam ei­nen gemütlichen Hüttenabend.

Am Montag früh fuhr Miller wieder heim und Pit und ich starteten zu unserer heutigen Rofan­runde mit dem abendlichen Ziel Bayreuther Hütte. Die Tour ging über den Gschöllkopf, über ein paar weitere Gipfel zunächst bis auf die Rofanspitze, wo eine längere Pause eingelegt wurde. Anschließend führte uns ein leichter Klettersteig auf den Sagzahn. Weiter ging’s auf das Vordere Sonnwendjoch und danach hinunter zur Bayreuther Hütte. Außer uns ver­brachten nur noch drei ältere Herren aus der Oberpfalz die Nacht auf der Hütte. Käsespätzle und Weißbier (Original Bayreuther Maisel's Weiße) waren an diesem Abend angesagt. Alles musste raus, denn es war der letzte Hüttenabend vor der Winterpause. Doch der Wirt meinte es zu gut mit uns, denn das angebrochene Weissbierfass und die überdimensionalen Portio­nen Käsespätzle waren kaum zu schaffen.

Der Dienstagmorgen begann erwartungsgemäß trüb und regnerisch. Unser Rückweg zur Erfurter Hütte führte über den Krahnsattel - ein paar Almen, die bereits geschlossen hatten dienten bei einigen Regenschauern unterwegs als Unterstell. Vom Krahnsattel aus wäre es ein Katzensprung zum Gipfel der Heidachstellwand gewesen, doch wegen des mäßigen Wetters ließen wir das bleiben. Zurück bei der Erfurter Hütte war das Wetter wieder gut, doch wir beschlossen trotzdem abzusteigen und nach Hause zu fahren.

In Pferdsfeld erlebten wir später noch einen sehr amüsanten Tourenausklang. Harald Schardt, im Oktober 2008

 

       

 

 

 

Besuch der „Königin der Nördlichen Kalkalpen"

 

                   09.-10.08.2008  

Teilnehmer:

Claudia, Pit, Miller, Grüps und Harald

Zu den Nördlichen Kalkalpen gehören so bekannte Gebirgsmassive wie das Wettersteinge­birge, das Karwendel, die Berchtesgadener Alpen, die Lechtaler Alpen, der Wilde Kaiser, das Dachsteinmassiv und noch andere.

Als die Königin dieser Nördlichen Kalkalpen wird die Parseierspitze (3036m) betitelt, weil sie nicht nur der höchste Gipfel der Lechtaler Alpen, sondern als einziger Dreitausender der höchste Berg dieser gesamten Gebirgsgruppen ist.

Stützpunkt für diesen Gipfel ist die Augsburger Hütte. Wir verschoben unsere Anreise von Freitag auf Samstag aufgrund der Wetterprognosen. Unser Plan ging auf: Während es bei unserer Fahrt durch Garmisch noch regnete, begann es am Nachmittag in Landeck aufzu­reißen und wir marschierten trockenen Fußes von Grins in ca. 3 Stunden hinauf zur Augs­burger Hütte.

Wir wurden von einer freundlichen Hüttenmannschaft empfangen. Nach dem Abendessen wurde die gesamte Hüttengästeschar vom Wirt sogar ausführlich über die verschiedenen geplanten Routen, deren Ansprüche, sowie Gehzeiten und Wetterbericht genauestens in­formiert. So was hat man nicht oft.

Auf die Parseierspitze führen keine eigentlich ganz leichten Anstiege, im Grunde hat man die Möglichkeit den Normalweg durch die steile jedoch gut gestufte Südflanke im Einser und Zweier Gelände zu nehmen, oder den noch etwas anspruchsvolleren Ostgrat zu überklet­tern. Wir entschieden uns für ersteren, jedoch nicht ohne vorher dem Gatschkopf einen kur­zen Besuch abgestattet zu haben. Der Aufstieg von der Hütte zum Gatschkopf ist eine nor­male Bergwanderung. Auf seinem Gipfel angekommen kann man sogleich die beiden Auf­stiegsvarianten auf die Parseierspitze mit dem Fernglas begutachten. Etliche Gipfelaspiranten waren schon auf beiden Anstiegen unterwegs.

Ein kurzer Abstieg in die Patrolscharte und eine unspektakuläre Querung des Grinner Fer­ners führte uns zum markierten Einstieg an der Südflanke der Parseierspitze. Der Gipfelaufschwung ist mit seinen leichten bis mäßig schwierigen Kletterstellen, bei denen man auch schon mal zulangen muss, ziemlich kurzweilig. 200 Höhenmeter zum Gipfel sind viel zu schnell durchstiegen. Oben angekommen wird man mit einem großartigen Panorama belohnt. Von der Zugspitze bis in die Berninagruppe erstreckte sich die Sicht. Die gesamten Ötztaler Alpen kann man im Süden bewundern. Es folgte das obligatorische Gipfel- „Who is who?"- und irgendwann mussten wir uns doch an den Abstieg machen, auch wenn das Wetter noch so gut und die Aussicht noch so schön war - uns erwartete noch ein 2000- Hö­henmeter Abstieg, erst durch die Gasillschlucht zur Hütte zurück, wo wir noch einmal eine ausgedehnte Brotzeit einlegten. Noch gut zwei Stunden dauerte der abschließende Talhat-scher zum Parkplatz.

Die Heimfahrt wurde kurz in Oberau unterbrochen, wo Miller ausgeladen wurde. Sein Auto stand noch da, und es ließ sich sogar aufsperren. Zum Glück!

Eine diesmal etwas kürzere, aber dafür umso schönere Bergtour ging zu Ende - bis zum nächsten Mal! Ein paar Teilnehmer klagten die nächsten Tage über Muskelkater - was es nicht alles gibt??

Harald Schardt, im August 2008

 

   

 

 

Höhlentour------------oder Höllentour?

 

 

Die diesjährige Höhlentour mit unserem altbewährtem Höhlenführer Christian , führteuns diesmal nicht  wie geplant in die Rosenhöhle, sondern da wir einen Höhlenneuling dabei hatten, in die Schönsteinhöhle. Leider waren wir nur oder Gott sei Dank zu  Viert.

Bei herrlich warmen Sommerwetter begaben wir ins kühle, dunkle, feuchte Erdinnere.Wo wir uns wie Dachse durch Engstellen  quetschen durften. Welch eine Wonne im Dreck zu wühlen.Viele herrliche Stalagmiten und Stalaktiten konnten wir bewundern.

Nach ca. fast 2,5 h  im Dunklen überraschte uns kurzzeitig Donnergrollen am wieder gefundenen Ausgang.Doch wir hatten noch nicht genug vom Untertagebau gehen und suchten noch 2 Höhlen in der Nachbarschaft auf.

Ich denke es hat allen Beteiligten Spass gemacht.

Bis zur nächsten Höhle

 

       
 

18.07. - 20.07.2008  

 

mit Pit, Bernhard,  Harald,  „Okko“, Thorsten, Mario und Bernd

 

 

   

Freitag:  Treffpunkt war wie in den vergangenen Jahren der Schmolke Parkplatz. Um ca. 6:00 Uhr ging es Richtung Pitztal los. Nach kurzem Kaffeestop südlich des Fernpasses und Rucksackabgabe am Hotel in Mittelberg erreichten wir bei Regen den Ausgangspunkt an der Talstation der Gletscherbahn. Der Regen war auch der Grund, weswegen die ursprünglich geplante Auffahrt mit den Mountainbikes sausen gelassen wurde.  Nach ca. 3 Std. (bequemen, weil ohne Gepäck) Fußmarsch kamen wir am Taschachhaus auf 2434m an. Nach dem obligatorischen „Hütteneinchecken“ wurde am Abend noch der nahe Urkundskopf, 2904m von Pit, Harald, Mario und meiner Wenigkeit erkundet.

 

Samstag:  Als Gipfelziel unserer diesjährigen Eistour  wurde von uns, die Bliggspitze,3454m auserkoren. Laut AV-Führer ein lohnender Gipfel, der vom Taschachaus in 3 - 4 Std. zu erreichen ist.  Die Route führte von der Hütte zuerst leicht ansteigend, den Bach überschreitend hoch zum vorderen Ölgrubenferner, wo angeseilt wurde. Das oberste Stück zur Bliggscharte auf 3210m hatte allerdings eine Neigung von gut 40°. In etwa gleicher Steilheit  ging es dann oberhalb des Bliggferners im kombinierten Gelände (durch viel Neuschnee) dem Gipfel auf 3454 m entgegen. Kurz unterhalb des Gipfels wartete dann nochmals eine luftige Querung mit finalem Steilaufschwung (etwa 2+) und jede Menge losem Gestein auf uns. Eben jenes lose Gestein war auch der Grund, weswegen wir uns entschieden, nach der aussichtsreichen Gipfelbrotzeit, das erwähnte obere Stück abzuseilen. Der weitere Abstieg erfolgte gleich der Aufstiegsroute in mittlerweile ziemlichen Sulz. Am Abend wieder auf dem Taschachhaus, diskutierten wir noch viel über die doch unerwartet anspruchsvolle Tour, über Sinn und Unsinn von Bergläufen (Zugspitz-Berglauf) über gestresste Hüttenwirte und jede Menge andere Sachen, über Gott und die Welt.(Beginn der Tour um 8 Uhr-Rückkunft pünktlich um 17 Uhr)

 

Sonntag:  Aufgrund von wenig hoffnungsvollen Wetterprognosen und des noch weiter als am Vortag ausgesuchten Zieles beschlossen wir, den ursprünglich noch für Sonntag vorgesehenen Wurmtaler Kopf links liegen zu lassen. Auf direktem Weg ging es wieder das lange Taschachtal hinunter zum Parkplatz. Früher als sonst üblich (ca. 16:45 Uhr) erreichten wir wieder die Heimat bzw. den Brauereigasthof Martin in Unterneuses, bei dem die diesjährige Eistour in gemütlicher Runde auf der Terrasse, bei herrlichem Sonnenschein, ausklang.

 

 

 

 

Bergtour  Ellmauer Halt und Goinger Halt

27. Juni bis 29. Juni 2008

 

 

 

 

Aus organisatorischen Gründen, sprich kein Platz auf der Muttekopfhütte im Lechttal, wurde aus dem Muttekopf die Ellmauer Halt 2344 m.

So starteten wir am Samstag früh beizeiten in Richtung Wilder Kaiser, wo wir auch wohlbehalten ankamen und nach ca. 2 Stunden durch herrlich kühlen Bergwald die  Gruttenhütte auf 1620m erreichten. Nach kurzer Rast machten wir uns über den Jubiläumssteig auf den Weg zur Vorderen Goinger Halt 2243 m und weiter zur Hinteren Goinger Halt 2195 m. Herrliche Blicke zur nahe gelegenen Stripsenjochhütte, zum Lärcheck, zum Chiemsee belohnten unseren Tatendrang.

Der nächste Morgen lies uns bei strahlend blauen Himmel auf der Terrasse frühstücken, mit herrlichen Ausblicken vom Ankogel zum Großglockner weiter zur Venediger- und Dreiherrnspitze und was noch so alles dazwischen liegt. Grandios.

Nach dieser wichtigen Tätigkeit machten wir uns reisefertig zur Ellmauer Halt 2344, dem höchsten Kaisergipfel. Über den sogenannten Gamsängersteig erreichten wir den Gipfel nach  2,5-3 h.  Teilweise lag auf den Bändern noch sehr viel Schnee, über diese Passagen und weiter oben über  einige Drahtseile und längsgelegt Eisenleitern, ging es hinauf zur Baderstube kurz unter dem Gipfel.

Leider war die Aussicht nach Süden durch eine freche Wolke eingeschränkt, aber die anderen Seiten belohnten uns umso mehr.

Nach einem stärkenden Imbiss auf der Hütte ging es wieder hinab, denn wir mussten ja noch heimfahren.

 

  
 
 

 

Von Dreien, die auszogen

Teilnehmer: Christian, Harald und Grüps

Von Dreien, die auszogen.......... ?

Ja, um einen Viertausender zu besteigen, nämlich den Gran Paradiso, 4061 m hoch. Einen phantastischen Blick auf den Gran Paradiso hat man vom Mont Blanc aus, oder vom Mont Paillasse gleich daneben. Von hier aus kann man natürlich auch bei klarer Sicht den Mont Blanc aus nächster Nähe bewundern - quer über das Aostatal hinweg.

Wie bitte? Blick vom Mont Blanc zum Mont Blanc? Wie soll das denn gehen...und über­haupt?

Um alle Unklarheiten zu beseitigen, wir waren weder auf dem Mont Blanc noch auf dem Gran Paradiso - doch! Auf dem Mont Blanc waren wir, jedoch nicht auf dem höchsten Gipfel der Alpen, sondern auf dem gleichnamigen 2205m hohen Vorgipfel des Mont Paillasse hoch über dem Val di Rhemes, einem der von Aosta nach Süden in die Gran Paradiso Gruppe ziehenden Seitentäler. Ein Aussichtsberg ersten Ranges - wie gesagt, bei klarer Sicht - und die hatten wir in der Tat die ganze Woche. Im360°-Rund blickten wir auf

Gran Paradiso, La Grivola, Mont Blanc (den richtigen), Gran Combin, Matterhorn, Monte Rosa und auf die Emi-liusgruppe, tief unten liegt Aosta im Dunst.

Emiliusgruppe? Schon wieder so eine unbekannte Gegend? - Obwohl, in den Ostalpen würde der 3559m hohe Mont Emilius ganz gut dastehen. Aber wenn man von lauter Viertausendern­ umgeben ist, kennt einen halt keine…..!

Der Mont Emilius sollte unsere Akklimatisationstour für den Gran Paradiso werden. Schön gelegener Stützpunkt für den Emilius ist das Rifugio Alpe Arbolle auf 2500m - von Pila, ei­nem netten Skigebiet hoch über Aosta gelegen in einer Tageswanderung zu erreichen, wenn man unterwegs noch einen Abstecher zur Testa Nera bzw. zur Punta della Valletta macht - immerhin schon ein Dreitausender.

Am späten Montagnachmittag erreichten wir also nach obigen Abstechern das Rif. Arbolle, das glücklicherweise seit dem Wochenende geöffnet hatte. Diese recht neue Berghütte wird uns wahrscheinlich für immer in angenehmer Erinnerung bleiben, so wurden wir doch von der jungen, stets freundlichen Hüttenmannschaft regelrecht bemuttert, mit außerordentlichen Crostini und Amari (Kräuterschnapsrunden) sehr zuvorkommend versorgt; Doch dies nur am Rande.

Am Dienstag früh um sechs wurde Sturm auf den Emilius geblasen. Unsere Attacke blieb jedoch nach ein paar Stunden Ankämpfen im immer tiefer werden Schnee stecken und auf ca. 3250m kapitulierten wir und traten den Rückzug an. Ohne viel zu grübeln hakten wir da­mit auch gleichzeitig den Paradiso ab, schließlich gibt es noch was schöneres, als tagelang durch tiefen Schneematsch zu stapfen. Die 0-Gratgrenze lag in dieser Woche auf über 4000 Meter. Nicht viel zur 0-Gratgrenze fehlte der Wassertemperatur des Lago di Arbolle gleich neben der Hütte. Das konnte uns jedoch nicht davon abhalten, nach unserer schweißtrei­benden Schneeschlacht erneut ein erfrischendes Bad zu nehmen - ca. eine halbe Minute lang. Warmduscher Grüps zog es vor, draußen zu bleiben.

Unser Ziel für den nächsten Tag stand fest: Die 3142m hohe Becca di Nona, ein Nachbar­gipfel des Emilius, besitzt auf Ihrem Gipfel eine ca. 5 Meter hohe Madonnenstatue. Ein gut ausgebauter Steig führt von der Hütte mit ca. 350m Gegenanstieg bis zum Gipfel, ein technisch ziemlich leichter Wander- 3000er. Aber der Pferdefuß kommt meistens hinterher. Es folgte diesmal keine Schneeschlacht, sondern eine Hitze­schlacht, mehrere Stunden lang dauerte der Rückweg nach Pila zum Auto über Gegenan­stiege und quer durch das Skigebiet in der prallen Sonne; Aber man darf sich ja nicht bekla­gen, und außerdem waren im Auto noch etliche Wiehert gelagert, die man nur ein paar Mi­nuten im Bach abkühlen musste und der Abend war perfekt.

Am nächsten Tag war Ruhepause angesagt. Wir fuhren hinunter nach Aosta und machten einen kleinen Altstadtbummel, danach holten wir uns im Schwimmbad unseren Sonnen­brand, aßen Pizza und am Nachmittag landeten wir - beinahe zufällig – im Val di Rhemes, wo wir für zwei Nächte unser 7-Mann-Zelt auf dem Campingplatz aufstellten.


Was für eine rührige Campingplatz-Wirtin!! Besonders auf unseren Christian hat es die alte Lady abgesehen, den sie auch gleich unter Ihre Fittiche nahm, schließlich war einchecken angesagt, wir anderen zwei konnten inzwischen in aller Ruhe unseren Weinvorrat überprü­fen. Es war noch genug da.

Und so ging es weiter, der Freitag stand ganz im Zeichen des Mont Blanc, aber die Ge­schichte habe ich ja schon erzählt.

Zusammenfassend kann man diese Woche folgendermaßen beschreiben: Auch wenn nicht alles nach Plan geht - es gibt immer Möglichkeiten, das Beste aus einer Situation herauszu­holen, umso mehr, wenn die Leute sich vertragen, das Wetter gut ist und man nicht alles so wichtig nimmt. Insofern hat alles gestimmt.

In diesem Sinne: Mont Emilius und Gran Paradiso, irgendwann seid ihr fällig!! Wir werden auf jeden Fall einen neuen Versuch starten!

Harald Schardt, im Juli 2008

 

             
 
 

 

Hüttenputz in Oberküps  26. April 2008

Am Samstag 26.04.08 fand unser alljährlicher Frühjahrsputz in der Hütte in Oberküps statt. Leider waren wie schon in den letzten Jahren wieder die selben paar Leute anwesend. Trotzdem wurde viel geschafft. Die Aussenanlagen wurden für den bevorstehenden Himmelfahrtstag hergerichtet. Die Küche erhielt einen Grundputz, sämtliche Fenster wurden geputzt, und die Schlafstätten abgesaugt sowie die Böden gewischt.

Danke an diejenigen die mich so fleißig unterstützt haben.

Besonders an Anita die als einzige Frau ganz besonders eifrig war.

 

 

 

Skitour in den Kitzbühler Alpen am 9. und 10 Februar 2008

                 mit Miller und Pit

 

Eigentlich stand für dieses Wochenende eine Skitour ins Karwendel an, da aber aufgrund er der schlechten Wetterverhältnisse kein Interesse bestand, wurde die Tour abgesagt.

Miller und ich entschlossen uns jedoch trotzdem ins Gebirge zu fahren; irgendwas geht immer.

Am Freitagabend ging es dann nach Kelchsau, sonderbarer Name, wo wir im Auto nächtigten. Saukalt war es.

Am nächsten Morgen erwartete uns ein stahlblauer Himmel. Die Temperatur betrug ca. minus 10 Celsius. Nach einem reichlichen Frühstück von einer Banane, stiegen wir im Schatten zum Kastenwendenkopf auf 2329 m. Es geht über Ziehwege durch den Wald und über weite Wiesenhänge. Mutterseelen allein und im feinsten Pulverschnee erreichten wir nach ca. 3- 4 Stunden den Gipfel.

Ein Traumpanorama liegt vor uns; Gipfel reiht sich an Gipfel. Nach einer kurzen Pause ging es im stiebenden Pulverschnee zur Erlahütte, wo schon Kaffee und eine Knoblauchsuppe mit Bier auf uns warteten.

Nach einer sternklaren Nacht steigen wir am Sonntag zum Schwaiberghorn auf 1989 m auf und wieder liegt auch hier noch Pulver. Es ist einfach zu schön, um war zu sein.

Die Gipfelsicht ist genauso schön wie gestern - nur ein Paar Schleierwolken und ein Paar Mitstreiter stören das Panorama..

Nach einer wieder herrlichen Pulverschneeabfahrt bis zur Autotür, begeben wir uns nach einem kleinen Imbiss beim Waller auf die Heimreise.

Wie immer war das Wochenende viel zu schnell vorbei.

 

                        

 

 

 

 

 

 

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